Ehringshausen bewegt sich 2014

"Ehringshausen bewegt sich ein" mit Vorführungen, Mitmachangebote und Workshops rund um die Großsporthalle 

Sport als schweißtreibende Anstrengung, aktiven Beitrag zur Gesundheitsförderung oder aus Spaß an der Sache, sich "Fit halten" hat viele Gesichter. Das zeigten auf vielfältige Weise die Sportler des Turnvereins Ehringshausen 1949 Ehringshausen, die in und um die Ehringshäuser Großsporthalle zur Aktion "Ehringshausen bewegt sich" eingeladen hatten und die Vereinsangebote vorstellten. Zahlreiche Sportbegeisterte waren gekommen und informierten sich bei Übungsleitern, blickten in Workshops hinter die Kulissen oder machten einfach mit.

Vor drei Jahren hatte der Verein erstmals zur Aktion "Ehringshausen bewegt sich" eingeladen und so den ein oder anderen zum Mitmachen animiert. Diesmal fand die Veranstaltung im Rahmen der bundesweiten Kampagne des DOSB "Bewegung gegen Krebs" statt und der Vorsitzende der Ehringshäuser Sportler Harald Blaschko betont, dass das Ziel jedoch das gleiche sei. "Beim Sporttreiben im Verein stehen nicht nur mannigfaltige gesundheitliche Aspekte im Vordergrund, sondern auch die Stärkung des persönlichen Sozialverhaltens", betont das Vereinsoberhaupt und unterstreicht, dass unter anderem sportlich aktive Menschen nachweislich weniger an Krebs erkranken. Der Vorsitzende des 1200-Mitglieder starken Vereins verwies in seiner Begrüßung auf das Angebot in den 20 Abteilungen, die für jeden etwas zu bieten hat.

Und genau das zeigten im Anschluss die Sportler der Dillgemeinde, die hierzu ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt hatten, welches schwungvoll mit einer Tanzvorführung von "Infinity Fame" begann. Die Jugendtanzgruppe unter der Leitung von Saskia Wagner zeigte auch einen gemeinsamen Tanz mit der Abteilung "Allgemeines Turnen", welche mit Saskia Rieß, die auch "Trag dich fit" als neuestes Sportangebot für junge Mütter vorstellte, eine Mischung aus Tanz, Turnen und Trampolinspringen präsentierte.

Die kleinen bis zu 5 Jahre alten Vereinsmitglieder aus dem "Purzelturnen" und "Eltern-Kind-Turnen" zeigten mit Kathrin Schupp an der Spitze ebenso einen Querschnitt ihrer Übungsstunden, wie auch die Abteilung "Ju-Jutsu", wo der Vereinsvorsitzende und seine kleinen Ju-Jutsokas Auszüge des Selbstverteidigungssport vorstellten.

Ein besonderer Hingucker waren die Vorführungen der Einradfahrer. Denn mit einem "Rad ab" präsentierte ein Teil der über 130 Mitglieder starken Großgruppe den Besuchern das ein oder andere Kunststück und im anschließendem Workshop konnte sich an der Seite von Abteilungsleiter Franz Komma jeder selbst einmal auf den Sattel setzen und sein Gleichgewichtssinn auf die Probe stellen.

Jutta Hanig stellte das schweißtreibende Trainingskonzept ihrer Abteilung "Aroha", welches ausdrucksstarke Bewegungen vom traditionellen Kung Fu und fließenden Elementen des Thai Chi vereint, vor und Waltraud Berneaud stellte gleich im Doppelpack das Senioren-Turnen und "Älter werden aber gerne" vor. Auf eindrucksvolle Weise zeigten die flotten Oldies, mit wie viel Spaß und Energie sie dem Älterwerden trotzen - und das nun schon seit 17 Jahren.

Neben Vorführungen luden auch Workshops zum Kennenlernen und Mitmachen ein. Unter fachkundiger Aufsicht von Sandra Dreuth nutzten vor allem die kleinen Besucher bei "Jump and Fly" die Chance, selbst ein paar Sprünge auf dem Großtrampolin auszuprobieren, bei Mario Haase wurden die Grundzüge des Handball ausprobiert, mit Robert Schäfer die Kletterwand erklommen, Birgit Komma hatte mit ihren Schwimmern Experimente mit Wasser vorbereitet, mit Erika Nell ging es auf Walking-Tour, Marc Schulze zeigte in Theorie und Praxis "Federball war gestern, heute ist Badminton" und Jutta Hanig bot im Workshop "Aerobic / Step-Aerobic" ein kleines dynamisches Fitnessprogramm.

Nicht nur die Programmvielfallt für die ganze Familie, sondern auch gut gelaunte Besucher und zahlreiche spontane Mitmacher ließ auch die Neuauflage des Sporttages wieder zu einem großen Erfolg werden. "Bleibt nur zu hoffen, dass wir den ein oder anderen mit unserer Sportbegeisterung anstecken konnten und den Weg zu uns findet", hofft Blaschko.

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