Vereinsgeschichte

Vereinsgeschichte


 

Vereinsgeschichte


Der Fleischer- Verein Coburg wurde am 18.März 1888 im Gasthaus "Zum Deutschen Kaiser" von 34 Personen gegründet.

Sin und Zweck des Vereins waren Pflege der Kollegialität, Vertretungen innerhalb und außerhalb des Vereins, Geselligkeit, Freundschaft und Zusammenhalt der Mitglieder.

Das bis heute so blieb. Am 10/11. Juni 1900 bekam der Verein eine Fahne. Die feierliche Fahnenweihe fand unter guter Beteiligung unserer Freunde und Mitglieder statt. Das 25-jährige Jubiläum des Vereins fand am 1.Juni 1913 im Saale der Vereinsbrauerei (jetzt Kino Utopolis Hahnweg) mit großem Erfolg statt. Mit dem Kriegsausbruch am 1. August 1914 bis Dezember 1918 ruhte die Vereinstätigkeit des Fleischer- Vereins Coburg. Im Januar 1919 wurde der Verein im damaligen Gasthaus "Zur Linde" im Heiligkreuz 1 wieder ins Leben gerufen. 1. Vorsitzender Kollege Hans Öd, später dann Emil Hörnlein. Im Jahre 1920 wechselte der Verein sein Vereinslokal in die Gaststätte "Zur Eisenbahn“, Kreuzwehrstraße 14, erwähnenswert ist, dass der Fleischer-Verein in den Jahren 1922 und 1934 zweimal vor der Auflösung stand. Aber der damalige Vorsitzende Alfred Zimmermann und seine Vorstandsmitglieder griffen rechtzeitig und tatkräftig ein. So wurde das Ansinnen mit der großen Mehrheit abgelehnt. Alfred Zimmermann wurde für seine Leistungen in all den Jahren von 1920 bis 1955 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Sein Nachfolger wurde Emil Stegner, der das Amt bis 1980 erfolgreich weiterführte. Im März 1980 übergab er es an seinen Kollegen Curt Schinzel.

Als Dank für seine geleistete Arbeit wurde Emil Stegner zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Curt Schinzel führte den Fleischer- Verein erfolgreich bis 1990 und legte dann die Funktion in die Hände des heutigen Vorsitzenden Thomas Flurschütz.

Als Emil Stegner starb, wurde Curt Schinzel für seine Arbeit, auch in Zusammenhang mit der Gestaltung des 100-jährigen Jubiläums zum Ehrenvorsitzenden ernannt. 1995 entschied sich die junge Vorstandschaft zu einer neuen Festtracht. Sie wird nun von den Coburger bei Umzügen in ganz Deutschland bei Jubiläen getragen.

Im Jahre 1997 gab sich der Fleischer- Verein eine neue Satzung. Es wurde beschlossen, dass Freunde und Gönner des Vereins als Fördermitglieder beitreten können. Anlässlich des 110-jährigen Jubiläums wurde außer der bestehenden Patenschaft mit der Metzgerburschaft Lichtenfels eine neue mit dem Fleischergehilfenverein Amberg geschlossen. Sie wurde durch intensive Beziehungen und gegenseitigen Besuch gepflegt.

Im Jahre 2000 musste der 1.Vorsitzende aus Krankheitsgründen eine 1/4 -jährige Pause einlegen. Danach kam es zu einer plötzlichen Abmeldung des 2.Vorsitzenden, der Verein war in Gefahr ein drittes Mal kurz vor der Auflösung zu stehen. Doch 1.Vorsitzender konnte der Dank der Mithilfe der Fleischerinnung Coburg noch rechtzeitig verhindern. Marco Frommholz steht nun Thomas Flurschütz als 2.Vorsitzender zur Seite. Gemeinsam wurden seitdem viele Feste in ganz Deutschland besucht. So bestehen seit 2005 engere Freundschaften mit Wilhelmshaven, Braunschweig, Esslingen, Berlin und Amberg sowie Celle. Ein erneuter Rückschlag kam in April 2006, da plötzlich und unerwartet der 1. Kassier Christian Jeschor verstarb. Doch die in dieser Zeit (und bis heute) gut zusammen arbeitende Vorstandschaft hat es gut gemeistert. Erfreulich war dann im April 2007 die Simone Brettschneider rechtzeitig zum Fest als 3.Vorsitzende aufstellen ließ und ihrer Jugend dem Verein neuen Aufschwung gab.

Gemeinsam wurde am 26/27 April 2008 mit 30 Vereinen (mit ca. 380 Personen)aus ganz Deutschland ein 120 -jähriges Bestehen gefeiert. Dank dem Zusammenhalt der Vorstandschaft und auch der Familie Grah (Braunes Roß Weidhausen) wo die Feier statt fand, wurde ein Ruf von den Coburger Metzgern in ganz Deutschland verteilt.

Leider hat der Verein Ende 2008 seine 3.Vorsitzende durch Wegzug wieder verloren. Aber bereits bei den Neuwahlen in April 2010 bekam der Verein mit Johannes Morgenroth wieder einen jungen Mann als 3.Vorsitzenden.

In den Jahren 2010 bis 2012 war der Verein in Wilhelmshaven, Berlin, in Harz, am Bodensee, in Braunschweig, im Spreewald und in Landau in der Pfalz.

In September 2012 wurde die Fahne neu Renoviert und strahlt wieder wie Neu.