Selbstbehauptung

ist die Fähigkeit, sich in grenzüberschreitenden Situationen der
eigenen Grenzen bewusst zu sein und diese deutlich machen
zu können. Dies wird den Schülern spielerisch u.a. in Rollen-
spielen, Übungen zur Körperwahrnehmung etc. vermittelt.
Es fließen Prinzipien aus den verschiedenen Kampfkünste ein,
aber auch pädagogische Elemente finden ihre Anwendung.



Bedingt durch die ganz unterschiedlichen Voraussetzung der Teilnehmer muss der körperliche Bereich genau so wichtig gesehen werden wie Körpersprache, Selbstsicherheit, Selbstvertrauen und weitere derartige Komponeten.

Wir legen Wert auf den Teil, der durch sportliche Übungen im "Basissport" gestärkt werden kann.

Die Selbstbehauptung wird über die Arbeit an häufig auftretenden, teilweise sogar alltäglich stattfindenden Konfliktsituationen trainiert. Erfahrungsgemäß ist dies eine Grundvoraussetzung, um sich vor Gewalt zu schützen. Die Erfahrungen in den Trainingseinheiten zeigen außerdem, dass bei frühzeitigem Wahrnehmen und Einsetzen der Selbstbehauptungstechniken der Einsatz körperlicher Abwehrtechniken oft nicht mehr erforderlich ist. Somit erklärt sich, warum Selbstbehauptung im kombiniertenTraining einen unverzichtbaren Basisteil darstellt.