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Bezirkssportbund Treptow-Köpenick e.V. 

Dachorganisation und Interessenvertretung der Sportvereine in Treptow-Köpenick von Berlin 
Mitglied im Landessportbund Berlin e.V.
Gründungsjahr: 1991    
              
  
____________________________________________   aktualisiert: 03.08.2017
    

Kleine Anfrage der Abgeordneten des Abgeordnetenhause Tom Schreiber und Robert Schaddach zum Müggelsee und zur Steganlagenkonzeption

(03.08.2017)  Man müsste eigentlich erwarten können, dass eine Anfrage von Volksvertretern, also Abgeordneten des Abgeordnetenhauses, von den befragten Senatsverwaltungen korrekt und erschöpfend beantwortet werden. Schließlich ist das Abgeordnetenhaus der Souverän und hat eine Recht auf wahrheitsgemäße Informationen. Wie das nachfolgende Beispiel zeigt, ist dem aber nicht so.

Die Abgeordneten Tom Schreiber und Robert Schaddach (beide SPD) hatten eine kleine Anfrage "Vereinbarkeit von Umweltschutz und Wassersport: Unterschutzstellung des Müggelsees II" an das Abgeordnetenhaus gerichtet. Der Staatssekretär Tidow von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat diese beantwortet.
Diese Antworten sind nichtssagend, unkonkret und gehen am Thema vorbei. Offensichtlich ist diese Senatsumweltverwaltung immer wieder bemüht, Abgeordnete und Bürger für dumm zu verkaufen, gepaart mit einer sprichwörtlichen Arroganz. Leider nicht zum ersten Mal. Es besteht der dringende Verdacht, dass die Umweltverwaltung Sachverhalte verschleiern, verbergen und falsch darstellen will.

Der Bezirkssportbund sieht sich daher gezwungen, gemäß Informationsfreiheitsgesetz, Akteneinsicht zu fordern, um die Handlungen der Senatsumweltverwaltung auf Triftigkeit zu überprüfen.

Kleine Anfrage  


Das Bezirksamt Treptow-Köpenick missachtet geltendes Recht

(25.07.2017)  Die Behauptung des Bezirksamtes, dass jeder Steg grundsätzlich nach 10 Jahren neu genehmigt werden muss, ist schlichtweg falsch. Dem widerspricht auch die klare Aussage in einem Merkblatt zur Steggenehmigung.
Darin heißt es:
"Gemäß § 62 Abs. 2 Satz 1 Berliner Wassergesetz (BWG) in der Fassung vom 17. Juni 2005 (GVBl. S. 357, 2006 S. 248), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 20.05.2011 (GVBl. S. 209), bedarf die Errichtung , der Betrieb oder die wesentliche Veränderung von Anlagen in und an oberirdischen Gewässern der wasserbehördlichen Genehmigung, bei Sportbootsstegen sowie Anlagen in und an stehenden Gewässern zweiter Ordnung der Genehmigung des örtlich zuständigen Bezirksamtes; bei Anlagen der Sport- und Freizeitschifffahrt ohne Umschlag wassergefährdender Stoffe, einschließlich Sportbootsstegen, bedarf nur die Errichtung oder wesentliche Veränderung der Genehmigung.
Neben der landesrechtlichen Genehmigung (A) ist auch eine bundesrechtliche Genehmigung (B) oder die Zustimmung des Wasser- und Schifffahrtsamtes Berlin erforderlich, wenn das Bauvorhaben in oder an Bundeswasserstraßen (Gewässer erster Ordnung) realisiert werden soll."

Merkblatt zur Steggenehmigung
Ein Kommentar dazu


 

Das Fernsehen enthüllt die Lüge über den Naturschutz

(23.07.2017)   Nicht die Erholungssuchenden, Freizeitsportler, Wassersportler und Anwohner bedrohen die Natur der Müggelseeregion - sondern diese 3 Sachverhalte:

  1. Teerschlamm im Flakenfließ  (verbunden mit dem Dämeritzsee) (Quelle rbb)
  2. Braunkohle gefährdet  Berlins Trinkwasser - steigende Sulfatwerte gelangen über die Spree nach Berlin (Quelle ARD Bericht)
  3. Flugzeugrouten ohne Umweltverträglichkeitsprüfung über dem Naturschutz und Trinkwasserschutzgebiet 

    So, liebe Politiker  - macht was dagegen! Wer gefährdet denn nun wirklich die Natur? Nicht Gewässer sperren, Stege abreißen und Bürger ihrer Lebensqualität berauben, sondern die offensichtlichen Umweltprobleme angehen - das wäre ein echter und glaubwürdiger Beitrag für den Naturschutz. Aber stattdessen wird den Bürgern eine Unwahrheit nach der anderen aufgetischt, um sie unter dem Vorwand des Naturschutzes von der Natur "auszusperren".

    Dazu drei interessante Fernsehbeiträge, die das belegen:
    https://www.youtube.com/watch?v=m1IlPn5Eh7Y
    https://www.youtube.com/watch?v=Iw5iBT6dzoA
    https://www.youtube.com/watch?v=BfhiNuLvzr0


Stellungnahme des Bezirkssportbundes Treptow-Köpenick zur Steganlagenkonzeption des Stadtbezirks

(18.07.2017)  Der Bezirkssportbund Treptow-Köpenick lehnt nach Durchsicht des vorliegenden Entwurfs des Textteils der Steganlagenkonzeption diese Konzeption als Grundlage für wasserrechtliche Genehmigungen von Stegen und Steganlagen ab. Eine ausführliche Begründung finden Sie hier: >>>> 

Text der Steganlagenkonzeption    

 

 


Informationen zu Steganlagen

(15.07.2017)  Zwei Verhandlungen vor dem Berliner Verwaltungsgericht in Sachen Stegangelegenheiten veranlassen uns, auf folgenden Sachverhalt hinzuweisen.
Für jeden Steg bzw. jede Steganlage an einer Bundeswasserstraße sind folgende Genehmigungen erforderlich:

  • Strom- und schifffahrtspolizeiliche Genehmigung des Wasser- und Schifffahrtsamts Berlin, falls nicht noch eine Wasserrechtliche Zustimmung nach dem Wassergesetz der DDR gilt. Diese Genehmigung wird unbefristet erteilt.
  • Wasserrechtliche Genehmigung des Stadtbezirks (Umweltamt), falls nicht noch eine Wasserrechtliche Zustimmung nach dem Wassergesetz der DDR gilt. Die wasserrechtliche Genehmigung wurde bisher in der Regel auf 10 Jahre befristet.

Vor Ablauf einer befristeten wasserrechtlichen  Genehmigung muss zwingend eine Verlängerung beantragt werden. Es ist daher dringend anzuraten, die für jeden Steg/ jede Steganlage vorliegenden Genehmigungen auf ihre Gültigkeit zu überprüfen. Versäumt ein Verein das einmal, hat er nur noch geringe Chancen auf eine Verlängerung.   >>>>


 

Der Senat stellt den gesamten Müggelsee trotz massiver Proteste unter Naturschutz

(08.07.2017)   Trotz erheblicher Bürgerproteste und unbewiesener Sinnhaftigkeit  des Vorhabens, hat die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther (parteilos, für die Grünen) alle Widerstände der Einwohner und Sportler missachtet und die Verordnung zur Unterschutzstellung des Müggelsees durchgeboxt. Am 03. Juli 2017 wurde sie nun unterschrieben. Diese Verfahrensweise zeigt zum wiederholten Male, dass die Bürger in dieser Stadt nur gebraucht und wahrgenommen werden, wenn Wahlplakate an den Laternen hängen, ansonsten werden sie ignoriert und mit einer nicht dagewesenen Arroganz behandelt.

Pressemitteilung der Senatsverwaltung http://www.berlin.de/sen/uvk/presse/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung.608082.php

Dazu zwei Kommentare:
Vorstand des BSBTK
Herr Michael Mackenrodt


 

 

Gemeinsame Sitzung der BVV-Ausschüsse für Sport und Umwelt

(03.07.2017)  Am 28.06.2017 tagten im Rathaus Treptow die Ausschüsse für Sport und Umwelt in einer gemeinsamen Sitzung. Den Abgeordneten und Stadträten wurde der Entwurf des Textteils einer neuen Steganlagenkonzeption des Bezirks Treptow-Köpenick vorgestellt. Die optische Darbietung war allerdings unmöglich, weil man die kleine Schrift nicht lesen konnte und die Akustik war katastrophal, so dass kaum jemand alles verstanden hat.  >>>>

Hier der Text der Steganlagenkonzeption  

 

 

 

 


 

Neuer Kunstrasenplatz an der Neuen Krugallee

(25.06.2017)  Der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses hat beschlossen, dass die Mittel für den Bau eines Kunstrasenplatzes an der Neuen Krugallee4 219 freigegeben werden.

Zusätzlich soll nach Auskunft des Bezirksamtes eine Flutlichtanlage installiert werden, so dass der Trainingsbetrieb auch in der dunklen Jahreszeit gewährleistet ist.


Bootsdemo war großer Erfolg

(18.06.2017)   Die Bootsdemo am 10. Juni im Köpenicker Becken gegen Verwaltungswillkür und überbordenden Politiker- und Bürokrateneifer war ein großer Erfolg. Gerichtet war die Demo gegen die Pläne des Senats, den Müggelsee zum Landschafts- und Naturschutzgebiet zu erklären, was zwangsläufig zu Einschränkungen für die nutzenden Bürger führt. Der immer wieder aufflammende Widerstand sollte doch nun endlich die verantwortlichen Politiker, an der Spitze Senatorin Regine Günther, zum Nachdenken anregen. Wie lange will man denn nun noch die Bürgerbedenken einfach ignorieren...?

www.Bootsdemo-Berlin.de   Sehr lesenswert die Kommentare im Gästebuch!


 

Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Union

 

(05.06.2017)  Die Diskussion um das geplante Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Union auf dem Gelände Bruno-Bürgel-Weg 63 in Treptow hat ein Stadium erreicht, das zu Verwirrung, Verunsicherung und Verärgerung geführt hat.

 

Das redliche Bemühen der Sportstadträtin, Cornelia Flader, für alle Beteiligten eine praktikable Lösung zu finden, wird offensichtlich dadurch konterkariert, dass der 1. FC Union eine Separatpolitik hinter dem Rücken des Bezirks betreibt, bei der die berechtigten Bedenken der bisher ansässigen Vereine weitestgehend ignoriert werden und die am Bezirksinteresse vorbeigeht.  >>>>


 

Starke Beachtung des Standpunktes des Bezirkssportbundes bei der Anhörung im Sportausschuss des Abgeordnetenhauses

(14.05.2017)  Bei der Anhörung im Sportausschuss des Abgeordnetenhauses ging es um die Unterschutzstellung des Müggelsees und um die Steganlagenproblematik . Der Bezirkssportbund erhielt die Gelegenheit, seinen Standpunkt zur vorliegenden Schutzgebietsverordnung und insbesondere zur Absicht der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zu begründen,  den größten Teil des Müggelsees als Landschaftsschutzgebiet auszuweisen. Den Abgeordneten wurden dazu umfangreiche Unterlagen übergeben.
Der zuständige Staatssekretär Tidow zeigte keine Bereitschaft, von der Position der Senatsverwaltung abzuweichen.  Auf die Forderung des Bezirkssportbundes, auf die Ausweisung des Landschaftsschutzgebiets zu verzichten, ging er konkret überhaupt nicht  ein. Die Anfrage, warum die Senatorin keinen einzigen Brief des BSBTK, von Vereinen und Bürgern beantwortet hat, versuchte er sogar ins Lächerliche zu ziehen. Wir stehen auf dem Standpunkt, dass das kein Politikstil ist.

Ein Erfolg kann dennoch verzeichnet werden, denn immerhin beschäftigt sich nun auch das Abgeordnetenhaus mit den berechtigten Bürgerbedenken und einige Abgeordnete sind nach den Darstellungen von Achim Nolte doch sehr hellhörig geworden. Das zeigte sich auch daran, dass er nach der Veranstaltung von einigen speziell angesprochen wurde.

Nachfolgend eine Einschätzung dieser Veranstaltung von Achim Nolte sowie weitere, sehr interessante Dokumente:

Einschätzung der Anhörung von Achim Nolte
1. Auszug aus dem Wortprotokoll
2. Auszug aus dem Wortprotokoll
Fakten zum Prozess der Unterschutzstellung des Müggelsees (eine Chronologie des Bürgerausschlusses) Schutzgebietsverordnung § 8


Kleinunternehmergrenze bleibt bei 17.500 Euro 

(04.05.2017)   Im Entwurf des Bürokratieentlastungsgesetzes II war noch vorgesehen, die Grenze auf 20.000 Euro anzuheben und sich damit den Steuerfreigrenzen der EU-Nachbarländer anzunähern.

Angeblich hätten sich aber die Wirtschaftsverbände vehement dagegen ausgesprochen, da sie Wettbewerbsverzerrungen befürchten.

Daher wird zunächst die bisherige Regelung beibehalten, dass die Kleinunternehmergrenze auf den bisherigen Jahresumsatz von 17.500 EUR weiterhin begrenzt bleibt.


 

 
   Zum vergrößern anklicken

Die Politik der Umweltverwaltung ist unglaubwürdig!

(26.04.2017) 
Wie soll Umwelt- und Naturschutzpolitik den Bürgern glaubhaft gemacht werden, wenn die verantwortlichen Politiker einem Dialog eben mit diesen Bürgern aus dem Weg gehen?

Ein Kommentar  >>>>


 

Bezirksamt Spandau will den Bezirkssportbund Treptow-Köpenick wegen Beleidigung verklagen

(25.04.2017)  Ein Internetbeitrag von Anfang Dezember 2016, in dem der BSBTK sein Unverständnis und seine Kritik darüber zum Ausdruck gebracht hat, dass der Spandauer Yachtclub die Verlängerung der Genehmigung für seine Steganlage nur erhält, wenn bestimmte (unserer Ansicht nach unsinnige) Auflagen erfüllt werden, hat dazu geführt, dass sich ein Mitarbeiter dieses Amtes offensichtlich beleidigt fühlt.

Vom BSBTK wurde die überbordende Verwaltungswillkür des Bezirksamtes kritisiert und zum Ausdruck gebracht, dass jegliches Augenmaß im Umgang mit einem seit 100 Jahren bestehenden gemeinnützigen Verein fehlt.

Auf Grund des massiven Protestes von vielen Vereinen, musste das Bezirksamt letztendlich doch einlenken und der Verein kann seine Steganlage (vorerst) wie immer nutzen. Die Maßnahmen waren also unangemessen und die Proteste berechtigt. Das Bezirksamt würde besser daran tun, die Tatsachen zu akzeptieren und nicht eine Klage wegen Beleidigung zu inszenieren.

Der BSBTK hat sich bereits an einen Rechtsanwalt gewandt und sieht der Angelegenheit ziemlich gelassen entgegen.


 

Der Vorstand des Bezirkssportbundes ist über die fehlende Dialogbereitschaft der Senatorin verärgert.

(22.03.2017)  In drei Briefen wurde sie auf die Ängste und Befürchtungen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Wassersportler im Zusammenhang mit der Unterschutzstellung des Müggelsees hingewiesen. Leider gab es nicht eine einzige Reaktion der Senatorin. Dieses Verhalten ist für uns arrogant und ignorant und zeigt uns andererseits, dass sich die Senatorin vor einem direkten Gedankenaustausch scheut. Soll so grüne Politik dem Bürger nahe gebracht werden...?

Wir haben das zum Anlass genommen, nochmals einen Brief zu schreiben, um unser Unverständnis über dieses Verhalten zum Ausdruck zu bringen.   >>>>

Auch auf diesen Brief keinerlei Reaktion!


 

Berlins größtes Naherholungsgebiet, der Müggelsee, darf nicht unter Naturschutz gestellt werden!

(21.03.2017)  Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz will den Eindruck erwecken, dass es mit den Anrainern des Müggelsees sowie den Wassersportlern zu einem Kompromiss gekommen ist. Bei flüchtiger Betrachtungsweise könnte man das auch fast annehmen, dem ist aber nicht so. Bitte lesen Sie daher den Text der folgenden Petition und beteiligen sich bitte daran. Außerdem wäre es sehr hilfreich, wenn Sie diese an möglichst viele Freunde und Bekannte weiterleiten. Nur, wenn wir nach wie vor Druck machen, ist der Müggelsee nicht verloren. Welche Auswirkungen das außerdem für Wassersportler haben kann, lesen sie hier: >>>>

Zur Petition:
https://weact.campact.de/p/landschaftsschutzgebiet-Mueggelsee

Sollte sich zunächst das folgende Fenster öffnen, kann bedenkenlos auf den unteren Link geklickt werden.


 

Sollte sich der Link dennoch nicht öffnen lassen, dann kopieren und in den eigenen Internet-Browser einfügen.


 

Gegendarstellung zur Pressemitteilung der Senatsverwaltung bzgl. der Abschlussveranstaltung zur Unterschutzstellung des Müggelsees

(27.02.2017)  Bei dieser Abschlussveranstaltung am 10.02.2017 hat die Senatsverwaltung offensichtlich bewusst vermieden, zu erwähnen, dass sie die Absicht hat, fast den gesamten Müggelsee unter Naturschutz zu stellen, was erhebliche Folgen für Erholung und Wassersport mit sich bringen würde. Nur der Bezirkssportbund Treptow-Köpenick gab seine grundsätzliche Ablehnung dieser Verordnung zu Protokoll. Hauptgrund der Ablehnung ist das geplante Landschaftsschutzgebiet, das den größten Teil des Sees umfasst. Dort ist dann das, was heute auf dem Gebiet des Wassersports üblich und selbstverständlich ist, nur noch ausnahmsweise bei Einhaltung bestimmter Bedingungen zugelassen.

Bisher wurde dieses Landschaftsschutzgebiet der Öffentlichkeit und den Betroffenen gegenüber grundsätzlich als alternativlos bezeichnet, was aber nicht stimmt, denn das Bundesnaturschutzgesetz lässt durchaus Alternativen zu. Durch eigene Recherchen hat der Bezirkssportbund das inzwischen in Erfahrung gebracht. Dadurch würde der Müggelsee als wichtiges Erholungsgebiet und herausragendes Wassersportrevier wie bisher genutzt werden können, weil ein überwiegendes öffentliches Interesse dafür besteht.

Der Bezirkssportbund hat daraufhin nochmals seine Position in einem offenen Brief an die Senatorin dargestellt und sie aufgefordert, auf die Unterschutzstellung in der geplanten Form zu verzichten.

Brief an Senatorin Günther
Pressemitteilung BSBTK


 

          Karte Stand: 
          06.02.2017 

Müggelsee komplett unter Naturschutz?

(16.02.2017)   Bei der Abschlussveranstaltung der Senatsverwaltung am 10.02.2017 wurde leider nicht über die Absicht der Senatsverwaltung gesprochen, den gesamten Müggelsee unter Naturschutz zu stellen, sondern nur über die optisch entschärfte Verordnung dazu.

Nur der Bezirkssportbund Treptow-Köpenick gab seine grundsätzliche Ablehnung der Verordnung zu Protokoll, weil er auch die nun in der Begründung zur Verordnung zu findenden existentiellen Gefahren für Erholung und Wassersport auf und am Müggelsee erkannt hatte. Alle anderen Teilnehmer behandelten lediglich Detailfragen in ihren Beiträgen.

Von der allgemeinen Zustimmung zu einer Kompromisslösung, wie in der Senatspressemitteilung dargestellt, kann aus unserer Sicht nicht gesprochen werden.

Wie wir aus gutinformierten Quellen erfahren haben, will Senatorin Günther nun in Kürze die Verordnung unterzeichnen.

Stellungnahme des BSBTK zur Abschlussveranstaltung und der Senatspressemitteilung

 


 

Brief an die Senatorin für Umwelt, Regine Günther

(31.01.2017)  In einem Brief an die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Frau Regine Günther, unterstreicht der BSBTK nochmals seine ablehnende Haltung gegenüber der geplanten Verordnung zur Unterschutzstellung des Müggelsees und angrenzender Gebiete.

Mit diesem Brief wollen wir im Vorfeld einer Informationsveranstaltung der Senatorin am 10.02.2017 nochmals klarstellen, dass diese Unterschutzstellung von allen Nutzern und Anliegern des Müggelsees abgelehnt wird, da die Sinnhaftigkeit nicht zu erkennen ist.   >>>>


 

Heike Kappel zur Vorsitzenden des BVV-Sportausschusses gewählt

(11.01.2017)  Auf der konstituierenden Sitzung des Ausschusses für Sport der BVV Treptow-Köpenick wurde auf Vorschlag der Fraktion "DIE LINKE" Heike Kappel, Stellv. Vorsitzende des BSBTK, einstimmig zur Vorsitzenden des Ausschusses gewählt. Stellvertretende Vorsitzende ist Regina Klinger (SPD), die diesem Ausschuss jahrelang vorstand. Weitere Vorstandsmitglieder des BSBTK im Ausschuss für Sport sind Markus Föhrenbach (CDU) und Steffen Sambill (SPD) sowie Frank Wendler (Die LINKE) als Bürgerdeputierter.

Heike Kappel ist seit vielen Jahren Mitglied des Sportausschusses und war in der vergangenen Legislaturperiode stellv. Vorsitzende. Sie ist aktives Mitglied im Segelclub Seddin.

Anfragen an Heike Kappel können über den BSBTK weitergeleitet werden oder direkt an: heike_kappel@gmx.de


Rettet den Müggelsee!

(18.12.2016) Bitte beteiligt Euch an der Petition gegen die Unterschutzstellung des Müggelsees. 1.600 Unterschriften sind einfach zu wenig, um wahrgenommen zu werden. Das Problem geht uns immerhin alle an, egal ob Wasser- oder Landsportler. Der Müggelsee ist schließlich nicht nur eine Sportstätte sondern auch ein Erholungsgebiet, das von allen genutzt werden kann. Wollen wir zulassen, dass der See und seine Umgebung zur Tabu-Zone erklärt wird, dass Bürger ausgesperrt werden, obwohl sich die Natur auch ohne Schutzmaßnahmen und trotz der Nutzung des Sees entwickelt hat?

Bitte aktiviert Eure Vereinsmitglieder und fordert sie auf, Ihre Unterschrift zu leisten!

Petition unterschreiben!


Senat muss Versagen beim Freizug von Sporthallen eingestehen

(29.11.2016)  Auf dem Rat der Bürgermeister wurde mitgeteilt, dass die Senatsentscheidung zum Freizug der mit Flüchtlingen belegten Sporthallen bis zum Jahresende 2016 nicht eingelöst werden kann. Das ist ein Eingeständnis des totalen Scheiterns und mangelhafter Planung. Das ist ein Bürokratie-Versagen des Senats auf der ganzen Linie und stellt dem Berliner Verwaltungshandeln erneut ein absolut schlechtes Zeugnis aus. Berlin ist in Bezug auf Freizug und Wiederherstellung der sichergestellten Hallen für den Schul- und Vereinssport das absolute Schlusslicht in Deutschland.  >>>>


Keine Entscheidung zum Müggelsee

(26.11.2016)  Dem Anschein nach wird Umweltsenator Geisel die Unterschutzstellung des Müggelsees nicht weiter verfolgen und seiner Nachfolgerin überlassen. Damit ist allerdings nicht gesagt, dass die Nachfolgerin, Frau Regine Günther, die Natur- und Wasserschutzrichtlinie der EU nicht weiter verfolgen wird. Die Frage ist allerdings, ob es tatsächlich zwingend der Müggelsee sein muss. Für den Fall, dass es der Verwaltungsbürokratie  gelingt (was anzunehmen ist), die Amtsnachfolgerin von Senator Geisel wieder auf den Müggelsee zu fixieren, sollten wir kampfbereit bleiben.

Unsere gegenwärtigen und anhaltenden Protesthandlungen wären eine gute Abschreckung:

Petition unterschreiben! -  Streitgemeinschaft vorbereiten!

Wir möchten den Abgeordneten Robert Schaddach und Maik Penn für ihre erfolgreichen Interventionen herzlichst danken!


Welches Spiel spielt der Senat mit dem Müggelsee?

(11.11.2016)  Die geplante Abschlussveranstaltung zur Vorstellung der Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung, die am 9. November im Rathaus Köpenick stattfinden sollte, wurde durch die Senatsverwaltung kurzfristig abgesagt. Gründe wurden nicht genannt. Hatte man etwa Angst vor den Argumenten der aufgebrachten Bürger?   >>>>


 

 

Sportstadträtin sagt Unterstützung zu

(09.11.2016)  Die neue Sportstadträtin des Bezirks Treptow-Köpenick, Cornelia Flader (CDU), hat dem Bezirkssportbund gegenüber geäußert, dass sie den Sport im Bezirk unterstützen wird und hat sich u.a. bereits sehr klar zur Problematik Müggelsee positioniert.

Hier der Brief an den BSBTK      


Der Wassersport fühlt sich hintergangen und betrogen

(07.11.2016)   Durch die konsolidierte Fassung der Verordnung zur Unterschutzstellung des Müggelsees und angrenzender Gewässer sowie den Abschlussbericht nach dem Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren sind die Zusicherungen des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, nicht mehr das Papier wert, auf dem sie stehen. Offensichtlich macht seine Behörde selbstherrlich, was sie will und hintergeht damit bewusst den eigenen Dienstherren. In jedem Unternehmen würde das arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Der Bezirkssportbund sah sich daher veranlasst, die Presse zu informieren und seinen Unmut darüber zum Ausdruck zu bringen.   Pressemitteilung

Außerdem möchten wir einen Offenen Brief eines aufgebrachten Vereinsvorsitzenden zur Kenntnis geben nebst Anschreiben an den Regierenden Bürgermeister, Michael Müller.
Anschreiben per Email
Offener Brief

Hier können Sie eine Petition gegen die Willkür der Senatsverwaltung unterschreiben:  Petition 


 

Müggelsee: Senat hält nicht sein Wort!

(02.11.2016)  Dem Bezirkssportbund Treptow-Köpenick wurden Unterlagen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz zugestellt, die nun abschließend den Stand der Unterschutzstellung des Müggelsees darstellen sollen. Bei der Durchsicht dieser Unterlagen ist uns aufgefallen, dass bereits gemachte Zusagen (vor der Wahl) wieder aufgeweicht wurden und nun doch mehrere "Hintertürchen" für die Verwaltungen vorhanden sind, den Sportbetrieb einzuschränken. >>>>

Der Bezirkssportbund Treptow-Köpenick wird daher am 9. November die Abschlusserklärung nicht unterzeichnen.

Abschlusserklärung
Überarbeitete VO Müggelsee


 

Information über das Verfahren zur Unterschutzstellung des Müggelsees

(20.10.2016)   Man muss die Vorgeschichte kennen. Bereits im Jahre 1995 hat der Senat den Müggelsee als FFH- (Flora Fauna Habitat) Gebiet nach Brüssel gemeldet und die EU-Kommission hat diese Meldung angenommen. Daraus resultiert die Pflicht, dieses Gebiet rechtswirksam als Schutzgebiet auszuweisen. Wenn das nicht bis zum nächsten Jahr geschieht, droht dem Land Berlin eine empfindliche Vertragsstrafe. Das ist der Hintergrund für die Verordnung zum Schutz der Landschaft des Müggelsees einschließlich "Die Bänke" und des Fredersdorfer Mühlenfließes durch die Errichtung eines Landschafts- und Naturschutzgebietes.

Im Rahmen der Betroffenenbeteiligung gab es über 700 Äußerungen, die nun ausgewertet werden.

Der Bezirkssportbund Treptow-Köpenick, der Landessportbund Berlin und die Berliner Wassersportverbände haben mit dem Projektverantwortlichen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt im Rahmen der Wassersportkommission des LSB Berlin verhandelt und erreicht, dass

1. die Ausdehnung des Naturschutzgebiets  am Westufer auf 150 Meter zurückgenommen wird und

2. das Training, Segel- Ruder- und Kanuregatten sowie Schwimmwettkämpfe mit der erforderlichen Motorbootbegleitung  im Landschaftsschutzgebiet  nicht genehmigungspflichtig sind.

Auch für die Probleme der Wassersportvereine in Rahnsdorf an den Bänken zeichnen sich offensichtlich Lösungen ab.  Das muss sich aber erst noch zeigen.

Der Text der Verordnung soll entsprechend geändert werden. Das Befahren des Müggelsees mit Wasserfahrzeugen und die Ausübung des Wassersports für die Allgemeinheit sind außerhalb des Naturschutzgebietes möglich und nicht genehmigungspflichtig. Motorboote haben wie bisher das ausgetonnte Fahrwasser einzuhalten.


 

Der Mellowpark ist gesichert!

(10.01.2016)   Den bereits seit Jahren existierenden Begehrlichkeiten des 1. FC Union auf das Gelände der Paul-Zobel-Sportstätte, wo seit 2011 der Mellowpark, Deutschlands größte Skaterbahn, ansässig ist, hat die BVV jetzt eine Absage erteilt. Nur gegen die Stimmen der SPD haben alle anderen Fraktionen beschlossen, den Nutzungsvertrag bis 2029 zu verlängern.

Obwohl der Präsident des 1. FC Union, Dirk Zingler, im Dezember 2015 einen Brief an den Bezirksbürgermeister geschrieben hatte, wo er nochmals sein Interesse an dem Gelände bekundete, entschied sich die BVV anders.

Der Wunsch des 1. FC Union ist durchaus nachvollziehbar, dass ein geplantes Nachwuchsleistungszentrum möglichst "vor der Haustür" sein sollte,  das darf dann allerdings nicht dazu führen, dass ein bereits bestehender erfolgreich agierender gemeinnütziger Verein das Nachsehen hat.

Lesen Sie dazu eine Anfrage des Abgeordneten Carsten Schulz (LINKE) an das Abgeordnetenhaus sowie eine Pressemeinung.

Anfrage
Pressemeinung  


 

 

 


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