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" Karate für Menschen mit Behinderung "

Der Karatesport  für Menschen mit Behinderte kann als Teil eines Gesamtkonzepts "Gesundheitsförderndes Karate" aufgefasst werden, wobei ein Gesundheitsbegriff der somatisches, psychisches und soziales Wohlbefinden, individuelles Gesundheitsverhalten und strukturelle Dimensionen einschließt.

In einem solchen Konzept sollte der Gesundheitsbegriff im Sinne der klassischen WHO Definition auch körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden einschließen.

Der DKV verfügt als erstes WKF-Mitglied bereits über eine eigene Abteilung für " Karate für Menschen mit Behinderung ". Sie wird von den Referenten Erko Kalac (1. Vorsitzender GKV Lotus e.V.) und Ralf Brünig (DKV-Schulsportreferent) in DKV und WKF repräsentiert.

 

 

 

18.06.2008 - Ehrung für Andrea Nowak durch den Landrat


 Landrat Steinmaßl würdigt außergewöhnliche Leistung
Andrea Nowak aus Altenmarkt hat bei der ersten Deutschen Karatemeisterschaft für Menschen mit Behinderung in Erfurt einen hervorragenden dritten Platz belegt. Sie war somit die einzige Frau in der Qualifizierung "Menschen mit geistiger Behinderung" und setzte sich gegen die Männer souverän durch. Landrat Steinmaßl hob den großen Ehrgeiz und die Beständigkeit hervor, mit der Andrea Nowak im Training bei ihrem Trainer Richard Schalch an sich arbeitet und so ihre Fertigkeiten und ihr Geschick vervollkommnet. Die Zusammenarbeit zwischen der 1.CKKS Traunreut und der Chiemgau-Lebenshilfe-Werkstätten GmbH in Traunreut wurde so durch einen großen Erfolg gekrönt.   
20.04.2008 - Sigrid Karl Mein Weg – Karate-Do


 Karate ist für mich nicht nur eine Sportart, sondern ein ganz besonderer Weg mein Leben zu gehen.
Der Start auf den Deutschen Meisterschaften war ein Meilenstein auf meinem Weg. Nicht geplant, aber eine enorme Bestätigung für mich. Bei so einem historischen Ereignis wie die 1. Deutschen Meisterschaften für Menschen mit Behinderung dabei sein zu dürfen, war eine unvergessliche Erfahrung. Den 1. Platz belegen zu dürfen, ein wunderbares Erlebnis, das ich vielen Freunden zu verdanken habe.   
18.11.2007 - 1. Deutsche Karate Meisterschaft für Menschen mit Behinderung


 Anlässlich der Deutschen Meisterschaft der Leistungsklasse wird der DKV am 13. April 2008 in Erfurt die 1. Deutsche Karate-Meisterschaft für Menschen mit Behinderung durchführen.
Die Ausschreibung findet ihr demnächst auf unserer entsprechenden Internetseite.
Diese Meisterschaft wird auch als Vorbereitung auf die Karate-Weltmeisterschaft für Menschen mit Behinderung, die anlässlich der Weltmeisterschaft in Tokyo im November des nächsten Jahres stattfindet, betrachtet.
Außerdem wird Karate bei den Paralympics, die unmittelbar nach den olympischen Spielen in Peking stattfinden, als Vorführsportart durchgeführt.
Vom DKV werden mit dabei sein:
Erko Kalac, der Beauftragte für Menschen mit Behinderung der WKF und des DKV sowie der Beauftragte für das Kampfrichterwesen, Wolfgang Weigert (Vizepräsident DKV und Mitglied des WKF-Kampfrichterkomitees). (Quelle DKV Internet)
  
25.10.2007 - WKF Kommission


 In der vergangenen Woche (19.-21-10.2007)fand die WM in Istanbul statt. Ich folgte der Einladung des Präsidenten Herr Espinos. Dort stellte ich als WKF Beauftragter dem WKF Vorstand die Pläne und Konzepte vor. Mein Vortrag wurde von allen herzlich begrüßt, ich bekam viele Komplimente. Mein Antrag für Menschen mit Behinderung als Wettkampfdisziplin in Tokio anläßlich der WM 2008 wurde anerkannt. Wir können dort mit einer Wettkampfdisziplin starten, dem Rollstuhlkarate in „Kata“. Die WKF Kommission hat bereits 3 Plätze für Herr Brünig (Breitensport), Herr Weigert (Kampfrichter) und mich als Vorsitzender der Kommission bekommen.
18.06.2007 - Karate ohne Augenlicht: „Ich hör die Schläge kommen!”


 Von EDI HUTTERER
Ramona Effenberger aus Hamburg ist blind. Trotzdem macht sie im Herbst den schwarzen Gürtel

Eine Turnhalle in Traunreut. Kampfschreie erfüllen den Raum. Jeder weiß sofort: Hier geht es um Karate. Ramona Effenberger hat ihren großen Auftritt. Zuerst läuft die Braungurt-Trägerin gekonnt eine so genannte Kata und zeigt dabei Karatetechniken im
  
18.06.2007 - Ilse Werner- Karate als Therapiesport


 Ilse Werner 1.DAN, Jahrgang 1959, verheiratet und drei Kinder, fing 1997 als Späteinsteigerin mit dem Karatesport an.
Dieser Sport hat sie fasziniert und das ist bis heute so geblieben. Ilse hat zunächst als ganz normales Vereinsmitglied trainiert, hat ihre Gürtelprüfungen abgelegt und ist auch auf etlichen Meisterschaften gestartet. 2002 erreichte sie auf dem Koi -Cup in Dresden den 1.Platz.
  
16.06.2007 - Karate-Sportabzeichen


 Karate ist ein faszinierender und vielseitiger Sport. Wahrscheinlich deshalb treffen wir im Karate-Verein auch die unterschiedlichsten Leute und stoßen auf eine Fülle von Motiven, die Menschen mit Karate verbinden: Spaß am Zweikampf, Selbstschutz und Selbstverteidigung und Fitness. Eine große Palette von Erwartungen, die die Karate-Vereine versuchen mit attraktiven Angeboten für Jugendliche und Erwachsene aufzugreifen und zu erfüllen.

Der DKV will mit dem Programm zum Karate-Sportabzeichen den Vereinen bei ihrem Bemühen um zeitgemäße Angebote besonders im Karate für Menschen mit Behinderungen, aber auch für Menschen ohne Behinderung im Breitensport helfen....© Kalac
  
14.06.2007 - Sportler des Jahres 2006 in Achern


 Zum Jahresbeginn wurden wieder die Sportler
des Jahrs 2006 geehrt. Erstmals ging diese
Auszeichnung an einen Karateka mit Behinderung.
Das Saalpublikum wählte Jan Gollon
mit deutlicher Mehrheit zum „Acherner
Sportler des Jahres 2006“.
Vor 10 Jahren nahm Jan an einem Karate Kurs teil.
Diese Sportart hat ihn so fasziniert, dass sich seine
Eltern darum bemühten einen Verein für ihn zu finden,
in dem er mittrainieren konnte. Vor 3 Jahren
wechselte er zum Karate Dojo Fautenbach, wo er
bestens für die 1. Kata Meisterschaft für Menschen
mit Behinderung vorbereitet und betreut wurde.
Dort belegte er den 1. Platz.
05.06.2007 - Zwei Prüfungsordnungen Karate „Menschen mit Behinderung“


 Wir haben uns entschlossen, die Kyu-Dan Prüfungsordnung nach den motorischen Beeinträchtigungen behinderter Menschen in zwei Bereiche zu differenzieren:

Teil 1. Kyu-Dan-Prüfungsordnung für geistig und körperlich Behinderte

Teil 2. Kyu-Dan-Prüfungsordnung für nicht stehfähige Behinderte...© Kalac
  
31.05.2007 - Ralf Brünig DKV-Schulsportreferent


 Ralf Brünig hat in seiner langjährigen Funktion als DKV-Schulsportreferent die Entwicklung der Sound-Karate-Konzeption für den Schulsport maßgeblich gestaltet. Da sie aufgrund ihrer Struktur auch hervorragende Möglichkeiten für ein attraktiveres Karatetraining für Menschen mit Behinderung bietet, ist dies genau die Schnittstelle für Sound-Karate-Elemente und Karate für Menschen mit Behinderung.
30.05.2007 - Persönlichkeitsförderung durch Selbstbehauptung und Selbstverteidigung


 Hamadi Silini Bad Oldesloe,
Behinderte und Karate?

Durchführung eines Lernkurses zur Steigerung des Selbstwertgefühls Persönlichkeitsförderung durch Selbstbehauptung und Selbstverteidigung

Gegenstand meiner Projektarbeit zur Sonderpädagogischen Zusatzausbildung war die Darstellung und Strukturierung eines Lernkurses zum Thema Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Es ist ein Lernkurs zur Persönlichkeitsförderung.
Selbstwertgefühl bedeutet, sich mit seinen Stärken und Schwächen zu akzeptieren und seine Stärken einzusetzen, um die gesetzten Ziele zu erreichen.
(Ich habe die Bezeichnung Kursteilnehmerinnen für beide Geschlechter gewählt.)
  
30.05.2007 - Trainingscamp und Karateturnier für Menschen mit Behinderungen


 Am Samstag den 12. Mai, fand zum zweiten mal eine besondere Karatemeisterschaft in Traunreut statt. Unter der Schirmherrschaft des bayerischen Landtagspräsidenten Alois Glück trafen sich Karatekas aus ganz Deutschland im Wilhelm-Löhe-Zentrum, um an dem 2. BKB-Kata-Turnier für Menschen mit Behinderungen teilzunehmen. Viele der 50 Teilnehmer kamen vom Verein Shotokai Chiemgau sowie aus den beiden Karategruppen vom Diakonischen Werk Traunreut. Kleinere Abordnungen kamen aus Mühldorf, Freilassing, dem Schwarzwald und dem Stuttgarter Raum.
Bericht und Bilder: Uli Werner  
27.05.2007 - Anmerkungen zur Karate-Prüfungsordnung für „Menschen mit Behinderung“


 Die Erscheinungsformen von "Behinderung" sind so komplex und vielschichtig, dass es unmöglich erscheint, allen Behinderungen mit einer eigenen Prüfungsordnung gerecht zu werden. Der größte Teil der behinderten Karateka bedarf jedoch keiner speziellen Prüfungsordnung, da die motorischen Funktionseinschränkungen in Bezug auf die Anforderungen der Sportart Karate nicht so schwerwiegend sind. So können in der Regel Gehörlose, Sprach- und Lernbehinderte den Ansprüchen der allgemeinen Prüfungsordnung gerecht werden. Andererseits werden im Gegensatz zu diesen Behindertengruppen die meisten geistig und körperlich behinderten Menschen eine Kyu- oder eine Dan-Prüfung nicht nach den Regeln der allgemeinen Prüfungsordnung absolvieren können.
Für die Entwicklung der Technik und das Verständnis des Karate - Do (Do = Weg) ist wichtig, regelmäßig zu trainieren und an Lehrgängen teilzunehmen. Gürtelprüfungen spiegeln den eigenen Trainingsstand wider.
© Kalac
27.05.2007 - Viele Möglichkeiten des Karatetreibens für Menschen mit Behinderung


 Der Deutsche Karateverband ist der Dachverband für Karate in Deutschland. Er ist Mitglied vom Deutschen Olympischen Sportbund und der World Karate Federation (anerkannt vom olympischen Komitee). Als Dachverband hat er für sich ein Ziel: Karate unterstützen und die Entwicklung der verschiedenen Abteilungen u.a. Karate für Menschen mit Behinderung. Die Abteilung hat die Aufgabe, Karate zum Wohle von Menschen mit Behinderung zu fördern. Ziel ist die Förderung des Breiten- und Leistungssports auf nationaler und internationaler Ebene.
Der Deutsche Karate Verband e.V. (DKV) mit 16 Landesverbänden, mit ca. 110.000 Mitgliedern in ca. 3000 Vereinen mit seinen Referenten Ernes Erko Kalac und Ralf Brünig verfügt als erstes World Karate Federation (WKF) Mitglied bereits über eine eigene Abteilung für „Karate für Menschen mit Behinderung“. © Kalac  
20.10.2006 - Chairman of the Commission of new creation “Karate for Handicapped”


 Dear Mr. Kalac:

It is my pleasure to inform you that the WKF Executive Committee has proposed your appointment as Chairman of the Commission of new creation “Karate for Handicapped”. The next steps to be taken by you, once this appointment is confirmed through your acceptance, will be to draft the working rules and composition of the Commission as well as the Rules and Regulations of the official activity for handicapped people in karate. Once all this material has been examined and accepted by the WKF EC, then it will be submitted for approval of the International Paralympics Committee. Once this stage would be completed, and only then, we would approach how to integrate one or more categories of competition for handicapped in our events.

Regards,
Antonio Espinós
WKF President
  
30.06.2006 - WKF-"Karate für Menschen mit Behinderung"


 Anläßlich der Europameisterschaft der Regionen in Paris wurde "Karate für Menschen mit Behinderung" offiziell von der WKF/EKF vertreten durch Präsident Antonio Espinos als eine feste Abteilung anerkannt. Ernes Erko Kalac wurde als Projektleiter und Entwickler eines Programms für Breiten-und Leistungssport nach dem DKV Modell ernannt. Weiterhin wurde Herr Kalac als Kontaktperson zum Internationalen Paraolympischen Komitee ernannt. Dort soll er den WKF/EKF Karatesport vertreten.   

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