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+++ TSG verliert gegen den TV Bittenfeld am Ende deutlich  +++ 


Diesmal fehlt ein Torjäger

Handball, Zweite Liga: TSG Groß-Bieberau beim 27:34 gegen den Tabellenzweiten TV Bittenfeld in Angriff und Abwehr liederlich - Trotz Heimvorteil viele Fehler - Viele Chancen bleiben ungenutzt

| Rückschlag in eigener Halle: Die TSG Groß-Bieberau verlor am Samstagabend das wichtige Heimspiel in der zweiten Handball-Bundesliga gegen TV Bittenfeld 27:34 (13:15). Gegen den starken Tabellenzweiten fehlte ein treffsicherer Angriffsspieler. Nach zuletzt fünf Punkten aus drei Partien stand die TSG Groß-Bieberau dieses Mal prompt mit leeren Händen da.Gegen die selbstbewussten Schwaben, von gut 100 mitgereisten Schlachtenbummlern unterstützt, mangelte es diesmal an Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Auch mussten die 700 Zuschauer mit ansehen, wie die Südhessen Mitte der zweiten Halbzeit den Faden verloren und - ungewöhnlich - reihenweise im Deckungsverband patzten. Trotz all dieser Widrigkeiten besaßen sie durchaus Chancen, die hart umkämpfte Partie für sich zu verbuchen. In den entscheidenden Phasen spielten die Schützlinge von TSG-Trainer Thomas Göttmann jedoch teilweise fahrlässig, fabrizierten Fehler (Stürmerfouls) oder schlossen überhastet ab. Dementsprechend angefressen war der Handballlehrer nach dem Schlusspfiff. ,,Das war heute ein Schlüsselspiel. Manche von uns haben das scheinbar nicht verinnerlicht", sagte Göttmann.Es gab einige Situationen, die Göttmann auf die Palme brachten. Beispielsweise in der 19. Minute: Gerade hatte Groß-Bieberau die erste Führung (9:8) geschafft, da traf Bittenfelds eingewechselter Halblinker Dominik Weiß (2 Tore) ungehindert zum Ausgleich. Der 2,07-Meter große Schlaks spielte letzte Saison noch in der Landesliga. ,,Da gab es vorher klare Absprachen. Dieser Spieler hat in den vergangen Spielen viele Tore erzielt", zürnte Göttmann. Auch in der zweiten Halbzeit bot sich die Chance, die Partie zu drehen. Nach einem Siebenmeter durch Felix Kossler stand es 20:22. Doch anstatt in Überzahl aufzuschließen, gelang Bittenfelds Rechtsaußen Marco Hauk in doppelter Unterzahl das 23:20.Anschließend lief nicht mehr viel zusammen beim Tabellenfünftletzten, denn nun patzte auch die Abwehr. Anfangs hatte der Mittelblock die torgefährlichen Adrian Wehner (3) und Sebastian Seitner (7) gut im Griff. Der Linkshänder traf dann in der Schluss-Viertelstunde ohne große Gegenwehr sechsmal.Letztlich fehlten den Odenwäldern am Samstagabend die Treffer aus dem Rückraum und der verletzte Spielgestalter Dennis Rybakow. Diese Aufgabe hatte zuletzt Mathias Konrad übernommen (13 Treffer am Vorwochenende im Derby gegen Obernburg). Der Halblinke vermochte diesmal gegen den aggressiven und athletischen Mittelblock des Gegners, mit dem 2,03 Meter großen Ludek Drobek, wenig zu bestellen und erzielte ein Tor. ,,Ich bin hochgestiegen und habe das Tor gar nicht gesehen. Dass ich im Fokus stand, habe ich sofort zu spüren bekommen", begründete Konrad die wenigen Wurfversuche.Mit einem Sieg wäre Groß-Bieberau am Tabellenende an der HG Saarlouis vorbeigezogen - dem Gegner am kommenden Wochenende. ,,Jetzt liegt der Druck bei uns", haderte Göttmann mit der mäßigen Leistung gegen TV Bittenfeld.

Quelle: Echo-online



07.03.2010 - Susanne Degel - PM TV Bittenfeld
Bittenfeld gewinnt bei der TSG Groß-Bieberau
Die Generalprobe ist geglückt. Mit einem 34:27-Erfolg sind die Zweitliga-Handballer des TV Bittenfeld vom Auswärtsspiel bei der TSG Groß-Bieberau zurückgekehrt. Damit kann der Tabellenzweite am Freitag mit breiter Brust den drittplatzierten Bergischen HC in der Porsche-Arena empfangen.

Zugegeben: der Sieg der Gäste aus Bittenfeld ist am Ende einige Tore zu hoch ausgefallen. Unverdient aber war er nicht. Zwar hielten die Gastgeber die Partie über 50 Minuten lang offen, in der Schlussphase aber überzeugte einzig und allein noch der TV Bittenfeld. Und das vor allem in der Defensive. "Da haben wir wieder sensationell gespielt", sagt der Co-Trainer Klaus Hüppchen.

Und meinte damit: Noch konzentrierter, noch engagierter, noch kompromissloser  - und das im Zusammenspiel mit dem einmal mehr überzeugenden Bastian Rutschmann im Tor. Außerdem konnten sich die Gäste in dieser entscheidenden Phase einmal mehr auf die Wurfqualitäten ihres Linkshänders Sebastian Seitner verlassen. Seine drei Treffer in Folge zum 29:24 (54. Minute) stellten die Weichen vor 700 Zuschauern auf Sieg. Dass sich die Bittenfelder nicht schon früher hatten entscheidend absetzen können, lag mitunter an der mangelnden Torausbeute und an der eigenen relativ hohen Fehlerquote.

Ein Vier-Tore-Vorsprung in der 41. Minute (22:18) war das höchste der Gefühle, wurde aber schnell wieder eingebüßt. Auch, weil sich die Gäste mit ihrem Publikum im Rücken kämpferisch stark zeigten. Allerdings nicht so stark, um noch einmal den Ausgleich zu erzielen oder gar in Führung zu gehen. Dabei waren die Odenwälder um ihren Trainer Thomas Göttmann zuversichtlich in die Partie gestartet. Fünf Punkte aus den vergangenen drei Spielen, noch dazu die nur knappe 28:30-Hinspielniederlage gegen den TVB in der Prosche-Arena im Hinterkopf - die Euphorie bei den Spielern und auch auf den Zuschauerrängen war entsprechend groß und spürbar. Allerdings eben nur bis zur 50. Minute, bis die Bittenfelder noch konzentrierter, noch engagierter und noch kompromissloser in der Abwehr auftraten.

 

 


 

 

Nächstes Spiel:  
Freitag, 12.03.2010
20.00 Uhr
-
    HG Saarlouis - TSG 
Halle am Stadtgarten

Letztes Spiel 
Samstag, 06.03.2010 
 18.30 Uhr
  -  
TSG - TV Bittenfeld   
27:34 (13:15)  

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