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Vielen Dank, dass Sie uns hier auf unserer homepage besuchen. Unsere Aktivitäten zeigen wir Ihnen gerne, schauen Sie einfach gelegentlich rein.

Faschingskranzl im kleinen Saal

Im kleinen Saal trafen sich Liedertafel, Kirchenchor, Kath. Frauenbund und Kulturkreis zu einem gemeinsamen Faschingskränzchen. Leider und das soll auch mal gesagt oder besser geschrieben werden, sind es immer die gleichen, die Herrichten und Vorbereiten. Der Besuch war auch nicht gerade berauschend. Deshalb stellt der Vorstand der Liedertafel diese Veranstaltung für das kommende Jahr in Frage. Die Combo der Liedertafel hat sich wieder auf den Abend vorbereitet und fünf Stunden richtig gute Tanzmusik geboten. Gegen 21.00 Uhr trat die Pürtener Männergarde auf, das ist nicht ganz richtig, denn sie hatten auch eine gut aussehende Tänzerin in ihren Reihen. Zu späterer Stunde brachten einige Frauen des Kath. Frauenbundes den Sketch vom "bösen Wolf". Sie nahmen sich dazu die Schauspieler aus den Reihen der Besucher. Das Essen, es gab Schweinebraten, war reichlich und vom Kath. Frauenbund wurde der Abend mit einem Kuchenbuffet versüsst. Der eher mässige Besuch konnte die Stimmung nicht trüben. Die geplante "Sperrstunde" 0-Uhr wurde deutlich überschritten.

Das Bild zeigt das bunte Treiben im kleinen Saal, der für den gemeinsamen Abend extra dekoriert wurde. Ein Dank gilt der Narrengilde für die kurzfristige Überlassung des Saalschmuck.

 

Jahreshauptversammlung am 21. Jan. 2012

Die Gedenkmesse für die verstorbenen Mitglieder in Marktpfarrkirche war der Auftakt. Die Sänger gestalteten den Gottesdienst mit der Deutschen Messe von Michael Haydn, in der das Erbarmen herabgerufen wird. Das Flehen um Gnade wird besonders eindrucksvoll im Wortlaut des Agnus Dei "O Herr, ich bin nicht würdig...". Pfarrer Werner Giglberger zelebrierte den Gottesdienst und brachte in der Predigt das Mitgehen, das Miteinander, den gemeinsamen Weg gehen und stellte die Verbindung zum Schiffsunglück her, das Abkommen vom Weg. Nach der gut besuchten Messe gingen die Sänger zum Gasthof Unterbräu. Vorstand Sepp Wimmer eröffnete die Versammlung und begrüsste die Anwesenden unter ihnen 3. Bürgermeister Werner Schreiber.

Nach der Tagesordnung gedachte man der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder. Dies waren der langjährige Vereinswirt Rudi Greiderer und der langjährige Sänger und Herbergsvater Franz Stolz. Man gedachte auch der verstorbenen Frau unseres Dirigenten, Gisela Kästner. Nun folgten die Berichte der Vorstandschaft. Sepp Wimmer berichtete über eine Reihe von Veranstaltungen. Höhepunkte waren das Fest "Zukunft Kraiburg - für den Erhalt der BB-Haus-Säle". Die Liedertafel war Mit-Organisator und hat einen erheblichen Beitrag zum Gelingen geleistet. Ein weiterer Höhepunkt war das Cäcilienkonzert in der Marktpfarrkirche. Mai-Andachten, Singen im Altenheim, Mitgestalten der Christmette und als vereinsinterne Feste sind das Grillfest im Arkadenhof und die Nikolausfeier zu nennen. Besonders erwähnte der Vorstand die Erklärung des Marktes Kraiburg, dass die Sänger künftig unentgeltlich im Haus der Musik verbleiben dürfen. Wimmer bedankte sich für die Sänger bei Bürgermeister und Gemeinderäte für die gute Entscheidung zum Wohl der Kultur in Kraiburg. Negativ berichten musste Wimmer darüber, dass der im vergangenen Jahr zugesagte Konzertflügel aus dem Nachlaß des Sangesbruders und Pfarrers Josef Hamberger, nicht mehr zur Verfügung steht. Dieser Flügel war wohl für die kulturelle Zukunft in Kraiburg gedacht, der Wille des Erblasser wurde jedoch nicht berücksichtigt. Der Bericht des Schriftführers Günther Opitz zeigte den Probenfleiß der Sänger, er nannte dabei die magische Zahl 31. Bei den Veranstaltungen kamen bis zu 37 aktive Sänger. Die aktive Sängersuche hat mit Josef-Karl Wolf und Franz Hüller zwei "Neue" gebracht, sie sind herzlich willkommen. Die "Rund-Erneuerung" der Sänger soll aber fortgesetzt werden. Der Kassenbericht durch Schatzmeister Robert Haider ergab einen Überschuss von 490 Euro, der Kassenstand der Kneipkasse beträgt 591 Euro. Das kleine Polster in der Hauptkasse wird für Notenkauf und vor allem für den Erhalt der Musikinstrumente benötigt. Über die durchgeführte Kassenprüfung berichtete Revisor Walter Spierling. Die Kassenführung ist einwandfrei, er beantragte deshalb die Entlastung der Vorstandschaft, diese wurde ohne Gegenstimme erteilt.

Nun standen die Neuwahlen auf der Tagesordnung. Bürgermeister Schreiber und Gemeinderatsmitglied Alfons Wastlhuber bildeten den Wahlausschuss. Der erste Vorstand ist satzungsgemäß schriftlich zu wählen, die weiteren Vorstands- und Ausschuss-Mitglieder können per Handzeichen gewählt werden. Die bisherige Vorstandschaft wurde mit jeweils einer Enthaltung und ohne Gegenstimme wieder gewählt. Eine Änderung ergab die Wahl des Kneipwarts. Nachdem Sepp Halmbacher nicht mehr antrat, wurde Hartmut Pötzsch mit allen Stimmen, bei wiederum nur einer Enthaltung gewählt. 3. Bürgermeister Schreiber richtete nach der Wahl ein Grußwort namens der Gemeinde an die Versammlung und bedankte sich vor allem für die vorzügliche Vereinsarbeit zum Wohl der Kultur in Kraiburg.

Die satzungsmäßige Ehrung von langjährigen Mitglieder ergab, dass Gilbert Kraus 15 Jahre aktives Mitglied ist, er konnte nicht anwesend sein, ihm wird die Urkunde samt Vereinsnadel bei nächster Gelegenheit übergeben. Anwesend war Volker Kies, er ist seit 25 jahren aktives Mitglied, er erhielt eine Urkunde samt Abzeichen im Silberkranz.

Zum Punkt Wünsche und Anträge bedankte sich Vorstand Wimmer bei Dirigent Edi Kästner für dessen unermüdlichen Einsatz bei den Proben und bei Vorbereitungen auf Veranstaltungen, vor allem aber für dessen Engagement im Kraiburger Kulturleben. Weiters bedankte sich Wimmer bei den Vorstandskollegen für die vorzügliche gemeinsame Arbeit, bei den Fähnrichs, beim Notenwart und beim Notenschreiber Gilbert Kraus. Nach Abwicklung des letzten Punktes der Tagesordnung schl0ß der Vorstand die Jahreshauptversammlung.

Das Bild zeigt die Ehrung von Volker Kies durch die Vorstände Sepp Wimmer und Ingo Suhr

 

Neue Sänger sind gesucht....

Die Sänger der Liedertafel wollen sich der Zukunft stellen. Etwa 40 aktive Sänger bilden einen der grössten Männer-Chöre in der Region. Wir haben aber die gleichen Sorgen, wie andere Chöre, es fehlt der Nachwuchs. Wir suchen deshalb Einsteiger, solche, die es einfach versuchen wollen. Es muß nicht vorgesungen werden. Wir wünschen uns zuerst jüngere Männer (jeden Alters), die gerne lustig sind, die Geselligkeit schätzen und einen Abend (Dienstag ) mit uns verbringen wollen.

Wir bieten ein gut eingerichtetes Haus der Musik mitten in Kraiburg, einen geduldigen und fähigen Dirigenten, dazu auch die instrumentalen Voraussetzungen.

Unsere Liedauswahl geht von Gospelsongs, Evergreens aus der Schlagerwelt, Lieder für Männerchöre aus Europa bis hin  zum Ohrwurm aus der leichten bis zur klassischen Musikwelt.

Unsere Veranstaltungen im Jahreslauf sind vielfältig und zeigen vor allem auch den geselligen Charakter mit Geburtstagsfeiern, Grillfest, Nikolausfeier, um nur einige zu nennen. Schau einfach unseren Kalender an.

Also, wenn Du Lust hast, einfach reinschnuppern, wir erwarten Dich gerne im Haus der Musik. Wenn Du schon vorher etwas erfahren willst, dann einfach anrufen beim Dirigenten Edi Kästner ( Tel. 08638/7495) oder beim Vorstand Sepp Wimmer (Tel. 08638/7013).

 

Cäcilienkonzert in St. Bartholomäus

Monatelang wurde gefeilt und gepropt, um das anspruchsvolle Konzertprogramm auf den taggenau, zum 11. Dezember 2011, dem Publikum präsentieren zu können. Stud.-Dir. a. D. Eduard Kästner hatte als Dirigent und Organisator die Gesamtleitung. Von den vielen Probe-Abenden mit den Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores und den Sängern unserer Liedertafel bis hin zur Generalprobe war ein immenser zeitlicher Aufwand erforderlich. Hinzu kamen wichtige "Nebenschauplätze" wie die Steuerung der Technik, die Beleuchtung, die Öffentlichkeitsarbeit usw. usw. Nun, nach dem Konzert darf ein sehr erfreuliches Fazit gezogen werden. Denn trotz vieler Probleme mit Krankheiten von Sängerinnen und Sängern wurde den Besuchern in der fast vollen Kirche ein vielfältiger Ohrenschmaus geboten.

Nach einer festlichen Intrada mit Shanna Larionov an der Orgel und Sebastian Kölbl auf der Trompete folgte durch den Kirchenchor von St. Bartholomäus das grandiose Gloria aus der Theresienmesse von J0seph Haydn. Nun waren die  Tenöre der Liedertafel gefragt. Es erklang das "Ehre sei Gott" von Karl Hegmann. Die intensiven Proben haben sich gelohnt, der Wechselgesang zwischen Baß und Tenor wurde eindrucksvoll vorgetragen. Es war still in der Kirche. Auch der folgende a capello Doppelchor mit dem "Lobet den Herrn, denn er ist gütig", wurde vom Kirchenchor meisterlich vorgetragen. Nun folgte mit dem Benedictus aus der Missa St. Ursulae von Michael Haydn, auch Chiemsee-Messe genannt, ein Prachtstück der Kirchenmusik. Den Hauptteil dieses Benedictus hatte die Sopran-Solistin Regina Wimmer, der Chor von St. Bartholomäus brachte die Fülle des Gesamtwerkes zum Ausdruck. Besonders erwähnt sei auch die meisterliche Begleitung durch das Orchester. Nun wurde das klassische Kirchenmusik-Programm verlassen, denn es folgte die tschechische Weise Carol of the Drum, besser bekannt als Drummer-Boy. Hier zeigte es sich besonders, dass ein vermeintlicher Ohrwurm aus dem Hörfunk hohe Ansprüche im Chorgesang stellt. Es folgte Mary's little Boy Child, im Solopart vorgetragen von Gerd Fischer. Bedächtig nun das folgende Vater unser von Dimitri S. Bortnjanskij. Spannend der Zusammenklang der russischen Weise für vierstimmigen Männerchor. Nach  dem Konzert in Es für Orgel und Trompete durch Shanna Larionov und Sebastian Kölbl, folgte das Streichquartett in Es von Franz Schubert durch das Orchester. Mit "Engel auf den Feldern" brachte der Kirchenchor ein wohlklingendes, warmes Weihnachtslied aus Frankreich. Das aus dem Hörfunk bekannte O Holy Night, gesungen im Solopart von Eduard Kästner, brachte sicherlich so manchen Zuhörer zum Mitsummen. Nun folgte mit dem Agnus Dei aus der Chiemsee-Messe ein weiteres Glanzstück der klassischen Kirchenmusik. Den Schlußteil bildeten Amazing Grace, im Solopart mit Jutta Haunreiter, das Halleluja des Ostens durch die Sänger der Liedertafel und als Schlußlied brachten beide Chöre das "Peace in the Valley". Der Tradition folgend wurde an die Adventszeit mit dem "Tochter Zion, freue dich" erinnert und die Zuhörer zum Mitsingen aufgefordert.

Festgehalten muß werden, dass der langanhaltende Beifall eine besondere Herzlichkeit der Zuhörer zeigte, von den Chören wohlverstanden als Danke für ihre Darbietung. Die öffentliche Presse schrieb die Schlagzeile "Klatschende Hände, lachende Gesichter". Ein herzlicher Dank an Eduard Kästner für sein Engagement, beide Chöre zu schulen und hinzutrimmen auf diesen Tag. Ein fürwahr kultureller Höhepunkt im Leben des Marktes Kraiburg.

Nachzutragen sind noch die Solisten des Konzerts: Martina Muggendorf und Regina Wimmer im Sopran, Jutta Haunreiter, Angelika Joschko und Silvia Kirmaier im Alt, Gerd Fischer und Peter Rannetsberger im Baß sowie Lenz Rosenberger und Georg Fischer im Tenor, dazu Eduard Kästner.

 

Franz Stolz stirbt im Alter von fast 84 Jahren

Der langjährige Besitzer des "Stolzbräu Kraiburg", Franz Stolz ist verstorben. Die Sänger der Liedertafel trauern nicht nur um ein langjähriges Mitglied. Franz Stolz war aktiver Sänger bis Anfang der 90er-Jahre. Bekannt war Franz Stolz im Kreis der Sänger als humorvoller und geselliger Mitmensch. Er liebte die Lieder anderer Länder, besonders angetan war er von der russischen Fassung "Einsam klinget ein Glöckchen ...". Diese russische Strophe sang Franz Stolz als Solist. Die Sänger der Liedertafel werden ihn in steter Erinnerung behalten.

 

Franz Stolz, wie ihn die Sänger der Liedertafel gekannt und geschätzt haben. Das Bild zeigt ihn bei seiner Feier zum 80. Geburtstag.

 

Jahresausflug nach Augsburg

Als Ziel für 2011 wählte man die Fuggerstadt Augsburg, mit der Organisation war Ingo Suhr betraut. Schon um 7.15 Uhr starteten zwei Busse mit etwa 80 Teilnehmern. Nach einer kurzen technischen Pause im Rasthaus, standen die Augsburg-Touristen um 10.15 Uhr am Portal des Mariendoms, wo sie von den Kirchenführern bereits erwartet wurden. Zwei Gruppen erfuhren nun viele Einzelheiten über die Entstehung und Erhaltung des Doms. Bemerkenswert aber der Hinweis, dass die großartige Kirche nie abgerissen wurde, sondern immer wieder weiter gebaut bzw. renoviert wurde, der Kirchenführer schrieb dies der schwäbischen Sparsamkeit zu.

Nach der Dom-Besichtigung traf man sich im Rathauskeller zum Mittagessen. Und gleich drauf ging's weiter zum Rathaus. Hier wurden drei Gruppen gebildet. Die zweistündige Führung im Stadtzentrum zeigte den Reisenden die älteste Sozialsiedlung der Welt, die Fuggerei. Beeindruckend der gepflegte Zustand der Stiftungshäuser. Von außen heimelig und herrlich anzuschauen, von Ihnen geprägt von den Wohnungsgrößen aus der Entstehungszeit.

Die Gruppe wanderte weiter zum Rathaus, hier hinterließ der goldene Saal einen bleibenden Eindruck.

Nun schlenderte man der Maximiliansstrasse entlang zur Kirche St. Ulrich und Afra. Auch hier erwartete uns ein Führer und erklärte die Historie der typisch gotischen Kirche.

Die Teilnehmer wurden müde, denn es war schon ein strammes Programm. Nun bestieg man die Busse und fuhr direkt zu Wirtshaus von Claudia Stoiber nach Sternegg. Es ist schon Tradition, dass man bei der ehem. Kraiburger Organistin einkehrt. Bei einer guten Brotzeit und einigen musikalischen Stücken durch die Liedertafel-Combo ließ man den Abend ausklingen, bevor man wieder das Ziel Kraiburg anpeilte. Das herrliche Spätsommer-Wetter und die gute Organisation durch Ingo Suhr haben den Ausflug zu einem Erlebnis werden lassen. Bereits auf dem Weg nach Sternegg wurden schon wieder mögliche Ziele für 2012 gesucht.

 

Vereinswirt Rudi Greiderer verstorben

Viele Jahre war der Stolzbräu das Proben- und Vereinslokal unserer Liedertafel. Nun verstarb der langjährige Vereinswirt, bekannt auch als der singende Wirt, im Alter von 70 Jahren. Die Sänger der Liedertafel singen das Requiem in der Pfarrkirche St. Bartholomäus und sagen ein letztes Danke für Deine Gastfreundschaft. Ruhe in Frieden.

 

Grillfest als Saisonabschluß

Mit dem traditionellen Grillfest beginnt eine vierwöchige Ferienzeit für die Sänger. Die vergangenen Wochen zeigte sich das Wetter nicht von der besten Seite, an 26. Juli allerdings war Sonne angesagt und auch die bis dahin kühlen Temperaturen stiegen an. Im Arkadenhof des Pfarrhofes legten "Zwiefe" Mühlhauser und Franz Genzinger Grillschmankerl auf und dazu gab es eine Vielfalt an Salaten. Ganz "sanglos" blieb der Abend nicht. Die Sänger unter der Leitung von Edi Kästner stimmten gerne einige Lieder in der wunderschönen Umgebung an.

 

Neue Sänger - Herzlich willkommen

Die Aktion "sing and swing" mit der Liedertafel Kraiburg zeigt erste Früchte. Mit Franz Hüller, Walter Seidl und Dr. Josef Wolf dürfen wir unsere Neuen herzlich willkommen heißen. Wir hoffen natürlich, dass sie uns treu bleiben und unser Motto Singen und gesellig sein, mittragen. Erfreulich auch, dass sich noch einige Sängerfreunde unserem Männerchor anschließen wollen. Also nicht lange zaudern, auf ins Haus der Musik am Dienstag um 20.00 Uhr.

 

Zukunft Kraiburg - Erhalt der BB-Haus-Säle

Die Sänger der Liedertafel setzen sich vehement für den Erhalt der BBH-Säle ein. Zwischen der Marktgemeinde Kraiburg und der Pfarrei Kraiburg gibt es die Vereinbarung, dass die Säle durch die Marktgemeinde saniert werden, denn die Schließung ist sonst unumgänglich. Bereits im Jahr 2009 wurde der Beschluß durch den Marktgemeinderat gefasst. Leider ist festzustellen, dass die Durchführung der Maßnahme und damit auch die Umsetzung des eigenen Beschlusses nicht betrieben wird. Einige Gemeinderäte praktizieren "Angstmache" mit der steigenden Verschuldung. Die Finanzierung der Maßnahme könnte nicht besser sein, denn es wurden aus Sondermitteln des Bundes bereits 488.000 Euro Zuschüsse bewilligt. Weitere Mittel kommen als Anschubfinanzierung und Mietverauszahlung aus der Erzdiözese, so dass nach  dem vorliegenden Finanzplan die Marktgemeinde Kraiburg noch etwa 400.000 Euro zu übernehmen hat. Der vereinbarte Erbpachtzins beträgt symbolisch 1 Euro. In den 90er Jahren haben Gemeinderäte schwere Entscheidungen mit dem Bau der Innbrücke und mit der Ausweisung eines Baugebietes getroffen. Die Gemeinde war finanziell gefordert. Mit dem Zuzug von etwa 200 Haushalten macht sich dies langfristig durch eine hohe Einkommenssteuerquote bezahlt. Und gerade deshalb haben die Bürger und Vereine von Kraiburg einen Anspruch auf ein gesellschaftliches Leben. Die Zukunft des Marktes Kraiburg stirbt, wenn der gesellschaftliche Mittelpunkt und das Zuhause vieler Vereine nicht mehr existiert.

Fest für Erhalt der BBH-Säle am 15. Mai  - Zukunft für Kraiburg

Viele örtliche Vereine veranstalten gemeinsam unter der Trägerschaft des Fördervereins zum Erhalt der Säle einen Tag "für die Säle. Die Blaskapelle Kraiburg, die Liedertafel Kraiburg, der Kirchenchor von St. Bartholomäus, da Soat'n Vierer, die Narrengilde, möglicherweise auch die Schäffler, die Singgemeinschaft Ampfing, der Kath. Frauenbund, Zweigverein Kraiburg, die Kirchenverwaltung, der Pfarrgemeinderat sorgen an diesem Tag für "Singa und spuin" am Marktplatz und um das BB-Haus. Dazu werden im Saal die Pläne für den Umbau präsentiert. Die Besucher erwartet ein buntes und musikalisches Programm. Zeigen Sie durch Ihren Besuch Ihre Verbundenheit zu dem liebenswerten und historischen Markt am Inn. Nutzen Sie den Tag zum Besuch unserer einzigarten Museen, den es ist Tag der offenen Museen. Flanieren Sie einfach durch unsere Gassen und Wege zum Schloßberg mit der herrlichen Aussicht übers Inntal, besuchen Sie unsere renovierte Kirche von St. Bartholomäus, vergessen dabei aber nicht unsere Säle und den Arkadenhof. Wir  freuen uns auf Ihren Besuch - Kraiburg braucht Zukunft.

 

Herzliche Anteilnahme

Heute morgen erhielten wir die traurige Nachricht, dass Gisela Kästner, die Ehefrau unseres Dirigenten Edi Kästner nach kurzer Krankheit verstorben ist. Mit Gisela Kästner verlieren wir eine liebenswerte, freundliche und hilfsbereite Frau. Sie hat die mühevolle Arbeit ihres Ehemannes zum Wohl der Liedertafel und des Kirchenchores stets mitgetragen und unterstützt. Bei Veranstaltungen der Liedertafel war sie als helfende Hand gerne dabei. Gisela Kästner wird mit hoher Wertschätzung in unserer Erinnerung bleiben. Unserem Edi und seiner Familie sprechen wir unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme aus.  

 

Jahreshauptversammlung 2011

Es ist Tradition, dass der Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder und die Jahreshauptversammlung zusammen stattfinden. Den Gottesdienst zelebrierte der neue Pfarrherr Michael Seifert, musikalisch gestaltet von den Sängern der Liedertafel. Die Jahreshauptversammlung im Sportheim Kraiburg eröffnete Vorstand Sepp Wimmer, er konnte dazu 1. Bgm. Loher begrüssen, nach kurzer Zeit konnten auch noch Pfarrer Seifert und 3. Bgm. Schreiber begrüsst werden. Nun gedachte man den fünf Mitgliedern, die im vergangenen Jahr zur letzten Ruhe begleitet wurden, unter ihnen der ehem. Vorstand und Verpfandspfarrer Josef Hamberger. Es folgten die Berichte von Vorstand, Schriftführer, Kassier und Kneipwart. Das Jahr 2010 zeigte wieder, dass der Männergesangverein vielfältige Aktivitäten unternommen hat. Von Chöretreffen, Mai-Andachten, Cäcilienkonzert bis hin zum Jahresausflug und leider auch die Teilnahme an Beerdigungen, waren Eckpunkte. Schriftführer Günther Opitz berichtete insbesondere über die erfreuliche Probenteilnahme und darüber, dass die Liedertafel Kraiburg derzeit immer noch 40 aktive Sänger hat und damit im weiten Umkreis wohl einzigartig ist. Die Kassenberichte von Schatzmeister Robert Haider und Kneipwart Sepp Halmbacher zeigten zwar einen zufriedenstellenden Rückhalt, aber auch, dass das kleine Polster für Notenkäufe, Anschaffungen von musikalischen Anlagen und deren Erhalt unbedingt erforderlich ist. Den Bericht über die Kassenprüfungen erstattete Günther Schmidt und bescheinigte beiden Schatzmeistern eine sehr saubere und ordentliche Kassenführung. Auf dessen Antrag hin wurde die Vorstandschaft entlastet. Zum letzten Tagesordnungspunkt Verschiedenes, Wünsche und Anträge bedankte sich der Vorstand bei den Sängern für das aktive und gesellige Miteinander und im einzelnen insbesondere bei Dirigent Edi Kästner, den Fähnrichs Herrmann und Mühlhauser und dem Notenwart Legler. Ein besonderer Dank wurde der Combo der Liedertafel ausgesprochen, weil sie durch ihre Aktivitäten den Namen der Liedertafel weit über den Markt Kraiburg hinaustragen.

Nun kam Vorstand Wimmer zu einem Thema, das die Sänger der Liedertafel schon seit 2007 beschäftigt. Seit dieser Zeit versucht der Vorstand der Liedertafel, einen schriftlichen Nutzungsvertrag für den Probenraum im Haus der Musik zu erhalten. Es scheiterte anfangs an Formulierung zum Thema Fluchtweg, der im Januar 2010 vereinbarte Nutzungsvertrag wurde nicht beschlossen. Im Juli 2010 kam von der Gemeinde die Nachricht, dass die Liedertafel für die Nutzung des Probenraumes im Haus der Musik einen Betrag von 100,00 Euro monatlich zu zahlen habe. Dies wird vom Vorstand abgelehnt, vor allem im Hinblick und mit Begründung der erheblichen Vorleistungen, die im Jahr 2006 erbracht wurden. Es wurde seither keine Einigung  über einen schriftlichen Nutzungsvertrag erzielt. Absprachegemäß wurde vereinbart, dass zur Information der Mitglieder durch den Vorstand der aktuelle Sachstand der Verhandlungen mit der Marktgemeinde vorgetragen wird und Bürgermeister Loher die Gelegenheit hat, die Beweggründe der Gemeinde vorzubringen. Die Marktgemeinde Kraiburg hat nach den Worten des Bürgermeister mit einer vehement steigenden Verschuldung zu rechnen, es werden deshalb die Ausgabenstellen überprüft, um Einsparungen aufzeigen zu können. Es ist allerdings den Mitgliedern der Liedertafel nicht einleuchtend, dass gerade sie ausgewählt wurden, einen monatlichen Obolus an die Gemeinde zahlen zu müssen. Der Vorstand der Liedertafel weist insbesondere auch darauf hin, dass dies in absehbarer Zeit der finanzielle Ruin des Vereins wäre. Edi Kästner, als ein vorzüglicher Kenner des Marktes Kraiburg, zugleich Dirigent der Liedertafel und Leiter des Kirchenchores von St. Bartholomäus erläuterte in eindrucksvoller Weise und vorzüglich begründet, warum aus Seiten der Liedertafel die Zahlung eines Kostenbeitrages an die Gemeinde nicht einfach hingenommen wird. Er verwies auch darauf, dass bei der Einweihungsfeier des Hauses der Musik von einem kulturellen Fortschritt in der Marktgemeinde gesprochen wurde und die Liedertafel seit mehr als 160 Jahren eine tragende Säule im Kulturleben des Marktes ist. Die anwesenden Bürgermeister Loher und Schreiber wurden aufgefordert, diesen Vorgang nochmals zu überdenken. Eine Lösung soll in einem Gespräch am "runden" Tisch gefunden werden.

 

Adventliches Singen im Altenheim St. Nikolaus

Die Sänger der Liedertafel trafen sich am 14. Dezember im Altenheim St. Nikolaus, um mit den Bewohnern eine adventliche Stunde zu verbringen. Mit "Jetzt fangen wir zum Singen an...", einem Lied für Männerstimmen aus dem Salzburgischen, traf man das Thema Advent und es folgte anschließend das bekannte Kirchenlied aus dem 16. Jht. "Es ist ein Ros' entsprungen". Nun kam das Grußwort durch Vorstand Sepp Wimmer, insbesondere auch an frühere Sänger und er fand bemerkenswerte Gedanken zum Thema Advent. Dann folgten die Liedsätze "Auf, auf ihr Hirten" und "Heidschi bumbeidschi". Weitere Gedanken zum Advent und zur Weihnachtsfreid kamen von Sepp Wimmer. Er wünschte zum Abschluß den Bewohnern und dem Personal ein frohes Fest und ein gutes Neues Jahr. Gesanglich wurde es ganz Weihnachten mit den Liedern "O du fröhliche" und "Stille Nacht, Heilige Nacht". Die Sänger wurden von der Heimleitung mit Punsch belohnt und viele Sänger trafen sich zum kleinen Plausch mit den ehemals aktiven Sängern.

Foto: Renate Gruber

 

Nikolaus besucht die Sänger

Die Nikolausfeier war gut besucht und nach dem gemeinsamen Abendessen begrüsste Vorstand Sepp Wimmer die Sänger mit ihren Frauen, sowie die Witwen der verstorbenen Sänger. Er brachte auch Gedanken zur sog. staaden Zeit. Anschließend beglückwünschte er Wast und Cilli Lainer zur Goldenen Hochzeit und überreichte ein Präsent. Nun war Edi Kästner mit einer Geschichte über einen uralten Christbaumständer an der Reihe. Nach einigen Takten weihnachtlicher Musik, vorgetragen durch das Instrumental-Trio Pötzsch, Berger, Ruhland, erzählte Karl Lehmann Nachdenkliches und Bedenkliches über die Geschäftigkeit zwischen Oktober und Weihnachten. Die Fischer-Buam sangen weihnachtliche Weisen aus dem alpenländischen Bereich. Dann, ja dann hörte man das rasseln der Ketten. Der Nikolaus (Georg Fischer) mit Krampus (Peter Rannetsperger) traten ein. So mancher Sänger spürte gleich mal die Rute und der Nikolaus las den Sängern die Leviten aus dem goldenen Buch. Die Feier, sie war im Gasthaus Wuhrmühle, ist ja bekannt dafür, dass es immer eine Plätzerl-Parade der Sängerfrauen ist.

Vorstand Wimmer beglückwünscht das Ehepaar Lainer.

... dann kam der Nikolaus mit seinem Krampus.

 

Cäcilienkonzert in St. Bartholomäus "Dona nobis pacem"

Nachdem im vergangenen Jahr das Cäcilienkonzert als "Klein-Ausgabe" im April gestaltet wurde, konnte heuer die Tradition "Cäcilienkonzert" wieder fortgesetzt werden. Die Renovierung der Marktpfarrkirche zu St. Bartholomäus ist abgeschlossen und so warteten Kirchenchor und Liedertafel mit einem bunten musikalischen Konzert auf. Wegen der einsetzenden Schneefälle war schon Rätselraten angesagt, ob eine angemessene Besucherzahl kommt. Die Erwartungen wurden weit übertroffen, denn die Kirchenbänke und die Bestuhlung an den Seitenschiffen waren bis auf wenige Plätze voll. Dies scheint ein neuer Rekord-Besuch zu sein und zeigt den Sängerinnen und Sängern, dass sie mit den Darbietungen unter der Leitung von Studiendirektor a. D. Eduard Kästner, den Geschmack treffen. Den Auftakt machten Shanna Larionov auf der Orgel und Alexander Terre auf der Trompete mit einer festlichen Intrada. Nach der Begrüßung durch E. Kästner und Pfarrer Seifert kamen Chor und Orchester mit dem Dona nobis pacem aus der Chiemsee-Messe von Michael Haydn zum Einsatz. Anschließend brachte der vierstimmige Männerchor der Liedertafel Kraiburg mit einem mächtigen forte "Dem großen Gott zum Ruhm" von H. Purcell. Es ist ein Loblied auf alle Macht und Herrlichkeit Gottes. Mit dem Tebe Poem von Dimitri S. Bortnjanski, in feinstem Auf und Ab von piano und forte, versetzte der Kirchenchor die Zuhörer wohl in höchste Aufmerksamkeit. Nun aber war das Streichorchester an der Reihe mit der Kirchensonate in B von W. A. Mozart. Hier durften neben den Besuchern auch einmal die Sängerinnen und Sänger den feinen Läufen der Instrumente lauschen. Aber gleich anschließend waren der Kirchenchor von St. Bartholomäus und das Orchester im Zusammenspiel gefordert. Das Gloria aus der Theresienmesse von J. Haydn stand auf dem Programm. Dem forschen Beginn mit hohen Ansprüchen an die Stimmen folgte eine fast heimelige Instrumental-Einstimmung auf die Solis von Alt, Bass, Sopran und Tenor. An dieser Stelle seien auch die Solisten des Abends erwähnt. Mit Martina Muggendorfer und Regina Wimmer ( als Sopran-Duett) war totale Harmonie und Stimmengleichheit gegeben. Im Alt-Duett sangen Angelika Joschko, Jutta Haunreiter, Silvia Kiermaier, Traudl Hufnagl und Roswitha Scherzer. Die Bass-Soli wurden von Gerd Fischer und Peter Rannetsperger gesungen und im Tenor wirkten Lenz Rosenberger und Georg Fischer zusammen.  Es wäre nicht wirklich a lá Edi Kästner, wenn nicht beide Chöre gemeinsam aufträten. Mit der Wolgadeutschen Weise "Den Frieden, den die Welt nicht gibt", sangen beide Chöre zusammen ein bedächtiges Lied, typisch passend zum Thema. Anschließend sang Edi Kästner selbst das Bass-Solo zum Benedictus der Bruckner-Messe in C. Nach "Mein Heiland, Herr und Meister" aus der deutschen Schubert-Messe waren wieder die Orgel mit Shanna Larionov und Alexander Terre mit der Trompete mit einem Grave von Tomaso Albinoni an der Reihe. Ein Duett mit größten Instrument und dem Instrument mit den klaren Tönen, vorgetragen von zwei hervorragenden Künstlern. Mit dem Kyrie aus der Mozart in G kam ein Lied aus der wohl beliebtesten aller Mozart-Messen ins Programm. Nun war wieder der vierstimmige Männer-Chor mit dem mächtigen "Die Himmel rühmen" am Zuge. Die Fermatis einhaltend, die Pianostellen gut dosiert und langsam steigernd bis zum fortissiomo "im göttlich Wort", zeigten die Sänger, dass sie auch schwere Messen meistern können. Im folgenden Agnus Dei aus der Chiemsee-Messe beherrschten wieder die Solisten das Thema. Die Herausforderung, die wohlklingende Melodie auch in den Höhen zu meistern, gelang wunderbar. Nun kam Musik aus einer ganz anderen Richtung an die Reihe, Gospel war angesagt. Das Rock my soul, vorgetragen durch die Sänger der Liedertafel, versetzte die Zuhörer in eine neue Stimmung. Man spürte förmlich den Rhythmus, das Mitgehen wollen. Und es folgte ein zurückhaltendes Spiritual mit dem wohl weltbekannten Titel "Peace in the valley", gesungen von beiden Chören. Ein letzter Höhepunkt war das In te, Domine, sperave aus dem 4. Satz des Te Deum in C von J. M. Haydn. Und um ein wenig die Weihnachtsstimmung in die Kirche zu tragen, stimmten beide Chöre das anglo-amerikanische Lied "Hark, the Herald Angels sing" an. Zum Abschluss sangen die Chöre zusammen mit dem Publikum den Kanon dona nobis pacem, passend zum Thema des Cäcilienkonzerts.

Das Bild zeigt Chor und Orchester von St. Bartholomäus zusammen mit den Sängern unserer Liedertafel.

 

Helmut Haider verstirbt im Alter von 74 Jahren

Nur einen Tag nach dem Tod unseres Pfarrers und Sangesbruders Josef Hamberger stirbt völlig überraschend der langjährige Schriftführer Helmut Haider. Er war seit 1988 aktiver Sänger und wurde gleich zu seinem Eintritt in die Liedertafel zum Schriftführer gewählt. Dieses Amt übte er 14 Jahre mit äußerster Genauigkeit aus. Helmut Haider war auch über 10 Jahre aktiver Sänger im Tenor des Kirchenchores. Still und leise ist Helmut Haider im Kreis seiner Familie verstorben. Eine schwere Krankheit hat er mit Geduld ertragen und diese kaum bei seinen Sängerfreunden erkennen lassen. Noch vor einigen Wochen war der Helmut bei den Proben. Mit Helmut Haider verstirbt im Jahr 2010 bereits das fünfte Mitglied in der Liedertafel. Das Bild zeigt bemerkenswerter Weise die beiden verstorbenen Mitglieder, bei Helmut Haider's 70. Geburtstag.

Pfarrer Hamberger stirbt im Alter von fast 79 Jahren

Am Sonntag morgen überraschte Pfarrer Seifert die Gottesdienstbesucher mit der traurigen Nachricht, dass der langjährige Verbandspfarrer Josef Hamberger verstorben ist. Pfarrer Seifert erinnerte gleichzeitig daran, dass der Neu-Pfarrer Josef Hamberger vor genau 44 Jahren den ersten Gottesdienst in Kraiburg zelebriert hat. Pfarrer Hamberger war seit kurzer Zeit im Altenheim St. Nikolaus, jedoch noch täglich in Kraiburg unterwegs. Sein Wissen um das Leben in Kraiburg, machte ihn zu einem gefragten Gesprächspartner. Das Vereinsleben war für Pfarrer Hamberger zeitlebens eine Basis für das Miteinander in einer lebendigen Gemeinde. Er hat dies als Pfarrer erkannt und die Vereine an Festtagen durch die Begleitung mit Ihren Fahnen an die Kirche gebunden. Ein ihm besonders lieb gewordener Verein war der Männergesangverein Liedertafel Kraiburg. Von 1968 bis 1970 übernahm er selbst die Geschicke als 1. Vorstand. Viele Erinnerungen verbleiben. In der neueren Zeit sei daran gedacht, dass Pfarrer Hamberger dem Probenraum im Haus der Musik, der Liedertafel zur Einweihung im Jahr 2006 ein Kruzifix schenkte. Bis vor wenigen Wochen kam der Sänger Josef Hamberger noch zu den Proben. Trotz seiner angeschlagenen Gesundheit war es ihm die Mühe wert, die Stufen zum Probenraum hinaufzusteigen. Wir Sänger werden dem Sangesbruder und Pfarrer Josef Hamberger ein ehrenvolles Gedenken bewahren und ihn auf dem letzten Erdenweg begleiten.

Foto: S. Wimmer

Pfarrer Josef Hamberger bei der Festmesse zu seinem 50-jährigen Priester-Jubiläum vor "seinem" Bischof-Bernhard-Haus.

 

Schorsch Scherzer feiert 90. Geburtstag

Dem langjährigen Mitglied unserer Liedertafel gratulierte der Vorstand im Namen der Sänger zum 90. Geburtstag und überreichte ein kleines Präsent. Der Schorsch ist noch sehr rüstig und ratscht gerne mit Freunden. Gerne dreht er auch mal eine Runde in der näheren Umgebung. Er genießt seinen Lebensabend im Haus seines Sohnes Lothar und seiner Schwiegertochter Roswitha. Der Schorsch war 20 Jahre aktiver Sänger und ist inzwischen 25 Jahre Mitglied der Liedertafel. Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen für viele weitere Jahre.

 

Ausflug in die Steiermark bei herrlichem Herbstwetter

Bereits am Freitag mittag starteten 75 Teilnehmer mit zwei Bussen in Richtung Graz. Nach der Zimmerverteilung ging's zum Gösserbräu zum Abendessen und der Nachhauseweg wurde von fast allen Teilnehmern durch das nächtliche Graz genommen. Klar, dass noch eine Einkehr zu einem Glas Schilcher angesagt war. Am Samstag vormittag war der Schloßberg das Ziel. Der Blick auf die Stadt Graz war fantastisch und oben erwartete die Besucher der Uhrturm und Glockenturm. Für die Fußkranken gab's den Schrägaufzug oder den Lift. Weiter ging es mit dem Bus zum Besuch einer Kürbiskernmühle. A Glaserl Schilcher oder auch ein Sturm mit einem Eierkuchengericht überraschte die Besucher im Keller der Ölmühle Herbersdorf. Weiter ging es mit dem Bus nach Stainz zur Schloßkirche. Das herbstliche Laub verzauberte die Umgebung zu einem runden Bild voller Romantik. Beeindruckend die Kirche, die Sänger stimmten das Münster Schwarzacher Ave Maria an und als zweites Lied Sancta Maria. Aber der Zeitplan drängte, denn als nächstes Reiseziel wartete der Bahnhof von Stainz mit dem historischen "Flascherlzug". Ein romantische Schaufahrt bei, ja wiederum, einem Glas Schilcher. Von der Endstation Preding fuhr man in die Buschenschänke Sierling 1 zum gemütlichen Abend mit Musik und Gesang. Martl Berg an der Ziehharmonika und Ingo Suhr mit der Gitarre spielten unermüdlich. Erst spät, gegen 23.00 Uhr fuhr man wieder zurück in Richtung Graz zum Hotel. Zum Auskühlen begann der Sonntagmorgen mit einer Stadtbesichtigung in Graz. Gegensätze, Reichtum der Vergangenheit, Bürgerhauser und neue Kulturgüter zeigte uns die Stadtführerin. Nun verließ man Graz schon leise in Richtung Heimat. Das Kloster Admont war das nächste Ziel. Zuerst erklärte eine fachkundige Führerin die größte Bibiliothek der Welt, die über 70.000 Buchbände umfasst. Der Saal mit einer Länge von 70 m ist dennoch nicht vollgestopft mit Büchern. Es herrscht eine penible Ordnung. Nach der Führung wurde noch die gotische Klosterkirche besichtigt. Beeindruckend wiederum das Farbenspiel des Herbstes mit den Klostergebäuden und der umliegenden Bergwelt. Um die herrliche Landschaft noch genießen zu können, fuhr man zum Stift Frauenberg, wo Kaffee und Kuchen wartete. Das Innenleben der Kirche löste unterschiedliche Betrachtungsweisen aus. Zu füllig die Ausstattung und zu stark die Farbgestaltung. Nun musste aber Abschied genommen werden, die Heimfahrt war angesagt. Die Busse waren kurz nach 21.00 Uhr in Kraiburg, ein wunderschöner Ausflug war zu Ende, es bleiben Erinnerungen. Danke an die Organisatoren, vorallem an Robert und Lise Haider, Walter Spierling und Irmi Dobritz, die schon Wochen vorher eine Testfahrt machten und auch noch das schönste Reisewetter bestellt haben.

 

Blick über die Mur mit der futuristischen Mur-Insel auf die Mariahilferkirche

Der Flascherlzug in voller Fahrt

Ein Ave Maria in der Schloßkirche zu Stainz

Blick auf die Doppeltürme der Schloßkirche Stainz in herbstlicher Farbenpracht

Auch die gotische Abteikirche zeigte sich von der Sonnenseite

Die herrlich auf einer Anhöhe gelegene Stiftskirche von Frauenberg

 

Chöre ohne Grenzen...

so hieß das Motto am Samstag 2. Oktober. Als Fortsetzung zum Chöre-Treffen im vergangenen Jahr im Stadtsaal in Mühldorf, organisierte der VHS-Chor zusammen mit der Europa-Union, einen Chorabend im Haus der Kultur in Waldkraiburg. Die Gäste aus Landskron "Lanskrounsky smiseny sbor" überraschten die Zuhörer mit fein intoniertem Liedgut. Hier war die gute musikalische Schule der Chorleiterin Vladimira Jetmarova deutlich zu spüren. Die Harmonie und die klaren Stimmen zeugten von hoher Sangeskunst. Ein Genuß für jeden Zuhörer, dies müssen auch wir Sänger der Liedertafel neidlos anerkennen. Das Liedgut, das vom Chor "Claire Joie" aus Sartrouville vorgetragen wurde, ging weit über Europa hinaus. Die Chorleiterin, Pauline Bonneau, hatte ihren Chor stets in Griff und überzeugte auch durch ihren Charme und ihre Ausstrahlung. Zwei gemischte Chöre, die durchwegs mit jungen Sängerinnen und Sängern durchsetzt waren.

Der VHS-Chor unter der schon langjährigen Leitung von Andreas Mieke brachte deutsches Volksliedgut, während die Sänger der Liedertafel Kraiburg unter der Leitung von Eduard Kästner einen musikalischen Bogen über den südeuropäischen Raum spannten. Es ist nicht abwertend für den VHS-Chor und die Liedertafel, wenn der Beitrag über die Chöre aus Landskron und Sartrouville umfangreicher ausfällt. Der Beifall hat allen Sängerinnen und Sängern gezeigt, dass ihr Auftritt begeistert hat. Zum Abschluß sangen die Chöre gemeinsam auf der Bühne "Freude schöner Götterfunken. Vier Chöre unter den zwölf Sternen von Europa.

Festzuhalten ist auf alle Fälle, dass der große Saal fast voll war und die Chöre viel Beifall für ihr musikalisches Auftreten bekamen. Anmerken darf unsere Liedertafel Kraiburg noch, dass entgegen der Pressemeldung die Gastgeschenke an die Chöre aus Tschechien und Frankreich von der Liedertafel gegeben wurden.

Der VHS-Chor unter der Leitung von Andreas Mieke

Der Chor Claire Joie aus Sartrouville unter der Leitung der charmanten Pauline Bonneau.

Die feinen Stimmen aus Landskron unter der Leitung von Vladimira Jetmarova.

Und die "Lokalmatadoren", unsere Liedertafel aus Kraiburg unter der Leitung von Eduard Kästner

 

Ernst Böck verstorben.

Der Sangesbruder Ernst Böck, zuletzt im Altenheim St. Nikolaus, verstirbt im Alter von 78 Jahren. Ernst Böck kam im November 1957 zur Liedertafel Kraiburg und war ununterbrochen Sänger im 1. Tenor. Die Sänger verabschiedeten den Verstorbenen mit "Näher mein Gott zu Dir" und "Über den Sternen" am offenen Grab. In der Grabrede würdigte Vorstand Wimmer den verstorbenen Ernst Böck als einen zuverlässigen Sänger, der bei den Probeabenden und Veranstaltungen nur fehlte, wenn er wirklich verhindert war. Im Jahr 2007 wurde Ernst Böck für 50 Jahre aktives Singen mit der Goldenen Nadel und Urkunde ausgezeichnet. Beim Adventssingen im Altenheim im Dezember 2009 war der Ernst, obwohl schon geschwächt, nochmal aktiv. Er reihte sich in die Sängerschar und sang die ihm bekannten Lieder mit. Lieber Ernst ruhe in Frieden.

 

Grillfest im Arkadenhof

Am Dienstag, 27. Juli traf man sich im Arkadenhof des BB-Hauses, um die Sommerpause mit einem Grillfest zu beginnen. Das Wetter war passend und Franz Genzinger und Zwiefe Mühlhauser sorgten mit Grillfleisch, Cevapcici und Würstl für die Gaumenfreuden. Die mitgebrachten Salate waren wieder ein kleines Bufett. Später wurde noch Kuchen aufgetischt und die Sänger, ihre (Ehe-) Partner und auch die Witwen der verstorbenen Sänger verbrachten in dem historischen Hof einen gemütlichen Abend. Martl Berger und Ingo Suhr ließen auch nichts anbrennen und animierten zum Mitsingen, was ja nicht schwerfallen sollte.

Sänger bei der 100-Jahr-Feier des Radlervereins Guttenburg

Eine Abordnung Sänger mit Ihrer Fahne vertraten die Sänger beim 100-jährigen Fest des Radfahrvereins Guttenburg. Ein prächtiges Wetter hat Petrus dem Jubelverein beschert, wohl eine der wichtigsten Voraussetzungen zum Gelingen eines derartigen Festes. Bestens organisiert setzten sich drei Festzüge nach dem Frühschoppen in Richtung Festmesse in Bewegung. Der aufgebaute Altar und viele Vereine mit Ihren Fahnen boten ein buntes Bild. Festgottesdienst, Festreden, Festbänder und fesche Festfrauen zogen die Blicke auf sich. Dann ging es zurück zum Mittagessen, das wiederum v0rzüglich organisiert, den Zeltbesucher im letzten Winkel mit einem Festbraten versorgte. Die Blaskapelle Kraiburg war als Festmusik verpflichtet und bot die hohe Kunst der Blasmusik. Der Fahrrad-Korso am nachmittag zog die Besucher scharenweise an. Es war eine Welle der Begeisterung, als die Vereine mit allen Arten von Rädern, Fahrrädern udgl., blumengeschmückt durch die Hauptstrasse "radelten". Der Radlerverein Pürten stellte möglicherweise die größte Anzahl von Teilnehmern. Böse Zungen behaupten, dass in Pürten niemand mehr zuhause war.

Die Sänger der Liedertafel hatten sich einen neuen Taferlbuam zugelegt. Kurt Fischer war es, der vorausging, natürlich wurde am Tisch der Liedertafel für ihren Taferlbuam gesammelt.

Gemeinschaftskonzert mit der Chorgemeinschaft Ampfing

Nach längerer Planung wurde ein Gemeinschaftskonzert mit der Chorgemeinschaft Ampfing veranstaltet. Die Turnhalle der Grundschule Ampfing war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach der Begrüßung durch Vorstand Kneißl eröffnete die Flötengruppe der Grundschule den Konzertabend. Gleich anschließend trat die Chorgemeinschaft Ampfing mit Liedern zur Einstimmung auf den Frühling auf. Chorleiterin Ute Mieke dirigierte mit Schwung die Sängerinnen und Sänger und man merkte, dass sie im Vortrag voll mitlebt. Den nächsten Part hatte die Gruppe Pentasax Saxophon-Ensemble mit bekannten Film-Melodien, sie verbreiteten rasch eine tolle Stimmung, die Erwartung an diese Girl-Group unter Hedi Stenger wurde weit übertroffen. Nach einem weiteren Auftritt der Chorgemeinschaft mit "tierischen" Liedern kam unsere Liedertafel Kraiburg mit Aprite le porte,  dem Volkslied "Wenn des Singa net war.." und "Wenn der weiße Flieder..." zum ersten Einsatz. Dirigent Edi Kästner animierte zu dem das Publikum, bei diesem letzten bekannten Lied, einfach mitzusingen. Hervorzuheben ist, dass viele Liedvorträge von der charmanten Klavierkünstlerin Shanna Larionov begleitet wurden. Durch das Programm führte Richard Breintner. Nach weiteren Vorträgen der musikalischen Gruppen trafen sich zum Abschlusslied alle Gruppen auf der Bühne zu Resta con noi "Herr bleibe bei uns". Der Schreiber dieses Berichts geht davon aus, dass die Zuhörer hoch zufrieden über das gelungene Gemeinschaftskonzert, den Heimweg antreten konnten, zumal die Turnhalle eine gute Akkustik bietet.

Leider stehen über das gemeinschaftliche Konzert keine Bilder zur Verfügung.

 

Jahreshauptversammlung 2010

Am 30. Januar gestalteten die Sänger zuerst den Abendgottesdienst in der Marktpfarrkirche mit der Deutschen Messe von Michael Haydn zu Ehren der vorstorbenen Mitglieder. Anschließend fand im Gasthaus Unterbräu die Jahreshauptversammlung statt. Nach der Eröffnung durch Vorstand Wimmer war Totengedenken und es folgten die Berichte von Vorstand, Schriftführer, Kassier und Kneipwart. Den Berichten konnten die Mitglieder entnehmen, dass im vergangenen Jahr viele Veranstaltungen abgehalten oder besucht wurden. Der leicht gestiegene Kassenstand lässt wieder diverse Anschaffungen zu. Die Revisoren bestätigten einwandfreie Kassenführungen und beantragten die Entlastung der Vorstandschaft. Bei den anschließenden Wahlen gab es keine Veränderungen. Der 1. Vorstand wurde schriftlich gewählt, es gab eine Gegenstimme und eine Enthaltung, die weiterenVorstandsmitglieder wurden jeweils einstimmig per Handzeichen gewählt. Zum Abschluß der Berichte des Vorstandes dankte Vorstand Sepp Wimmer seiner Vorstandschaft für die vorbildliche Zusammenarbeit, vor allem bei den zahlreichen Sitzungen. Weiters dankte er den Fähnrichs und dem Notenwart.  Ein herzliches Danke brachte der Vorstand dem Dirigenten Edi Kästner. Er ist der Motor und der Motivator der Sängerschar. Sein unermüdlicher Einsatz, seine Gedanken für neues Liedgut und seine Arbeit mit den Sängern ist bemerkenswert.

Das Bild zeigt die neue "alte" Vorstandschaft. Von links Schriftführer Günther Opitz, Schatzmeister Robert Haider, 1. Vorstand Sepp Wimmer und 2. Vorstand Ingo Suhr.

Foto: Gerd Fischer

Hinweis: Die Funktionsträger können Sie im Link "Über uns" nachlesen.

Nun standen die Ehrungen auf der Tagesordnung. Rudi Ziegler ist 40 Jahre passives Mitglied, ebenso der langjährige Vereinswirt Rudi Greiderer. Sie erhielten vom Vorstand eine Urkunde überreicht. Schorsch Scherzer konnte leider nicht anwesend sein, er ist 25 Jahre Mitglied, davon etwa 20 Jahre als aktiver Sänger. Ebenso 25 Jahre Mitglied und aktiver Sänger ist Günther Schmidt, ihm wurde eine Urkunde überreicht und die silberne Nadel angeheftet. Lenz Rosenberger ist 40 Jahre bei der Liedertafel, er war in Urlaub, seine Urkunde samt Anstecknadel in Gold wird ihm zu einem späteren Zeitpunkt übergeben. Der Vorstand dankte allen für die langjährige Treue.

Dieses Bild zeigt von links: Rudi Ziegler, Günther Schmidt, Ingo Suhr, Rudi Greiderer und Sepp Wimmer.

Foto: Gerd Fischer

Zum Abschluß standen Wünsche und Anträge auf der Tagesordnung. Dirigent Edi Kästner beschrieb in seinen Worten den erfreulichen Zustand unserer Liedertafel. Mit etwa 40 aktiven Sängern sind wir, so Kästner, wohl weitum der größte Männergesangverein und vergleichen uns auch gerne im gesanglichen Wettstreit mit den umliegenden Chören. Er verwies dabei insbesondere auf das Intern. Chöretreffen am 03. Oktober im Stadtsaal in Mühldorf. Er mahnte aber auch, darauf nicht auszuruhen. Wir haben eine relativ hohe Altersstruktur und junge Sänger sind Mangelware. Er forderte alle Sänger auf, Augen und Ohren offen zu halten, um junge bzw. jüngere Sänger zu bekommen.

Weitere Wortmeldungen gab es nicht, so schloss der Vorstand die Sitzung.

 

Sänger trauern um zwei Sangesbrüder

Kurz nacheinander verstarben zwei Sangesbrüder. Am 12. Januar verstarb nach längerer Krankheit Matthäus Schwarzhuber im Alter von 82 Jahren. "Martl" Schwarzhuber kam 1977 als Sänger im 2. Tenor zur Liedertafel. Von 1984 - 1998 führte er sehr gewissenhaft die Kasse des Vereins. Die Sänger gestalteten in der vollbesetzten Marktpfarrkirche den Seelengottesdienst. Bei der anschließenden Beerdigung legte Vorstand Wimmer einen Kranz nieder und betonte insbesondere seine Liebe zu Musik und Gesang, vor allem aber die Freude des Martl Schwarzhuber am geselligen Leben bei der Liedertafel. Seit einigen Jahren war seine Gesundheit stark angeschlagen, sein Tod kam dennoch überraschend.

Das Bild zeigt den Martl, wie wir Sänger ihn kannten.

 

Am 18. Januar verstarb völlig unerwartet im Alter von 77 Jahren der Sangesbruder Rolf Köhler. Der Rolf kam 2003 nach Kraiburg und schon 2005 trat er in die Liedertafel ein. Er war als Musiker eine führende Stimme im 2. Bass. Die Sänger wurden von seinem Tod überrascht, zumal der Rolf sehr eifrig bei den Proben war und über seine Krankheit eher schwieg. Es war dem Rolf immer eine besondere Freude, wenn er bei kleinen Veranstaltungen als 1-Mann-Band auftreten und die Gesellschaft erfreuen konnte. Wir verlieren mit ihm einen humorvollen und geselligen Sänger. Die Trauerfeier in der Marktpfarrkirche am Freitag, 22. Januar wurde von der Liedertafel gestaltet. Die Beerdigung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt.

Den Angehörigen der verstorbenen Sangesbrüder sprechen wir unsere herzliche Anteilnahme aus.

 

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